Zivilfestungs-Strafanstalt Hohenasperg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 356 c
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Strafanstalten
1812-1933
Überlieferungsgeschichte
Die Festungsstrafanstalt auf dem Hohenasperg existierte bereits im 18. Jahrhundert. Seit 1824 war sie Strafanstalt für diejenigen männlichen Strafgefangenen, die zur Festungsstrafe ersten und zweiten Grades verurteilt waren. Die Anstalt verlor 1887 ihre Selbstständigkeit und wurde seitdem gemeinsam mit der Strafanstalt Ludwigsburg verwaltet.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält nur ein Amtsgrundbuch, fünf Gefangenenhauptbücher (über Arrestanten 1830-1933, Gefangene ersten Grades 1829-1840, Strafgefangene 1828-1884) und wenige Schriftstücke über die Verurteilung einzelner Personen zu Festungsarreststrafen.
Rechnungen der Anstaltsverwaltung finden sich in Bestand E 226/425.
Vorbemerkung: Die im Folgenden verzeichneten Bände wurden im Dezember 1974 bei Aufräumungsarbeiten gefunden. Es ist nur zu vermuten, dass sie über die Strafanstalt Ludwigsburg in das Staatsarchiv gelangten (Anm.: abgegeben 1955 von der Strafanstalt Ludwigsburg, s. Vorbemerkung zu Repertorium E 356 d I). Weitere Akten und Bände der Zivilfestungs-Strafanstalt Hohenasperg sind möglicherweise noch in Bestand E 356 d, Strafanstalt Ludwigsburg enthalten. 1 Bund Akten des Festungskommandos Asperg wurde an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Abt. Militärarchiv, abgegeben. Ludwigsburg, Dezember 1974 Dr. Schmierer
Die Festungsstrafanstalt auf dem Hohenasperg existierte bereits im 18. Jahrhundert. Seit 1824 war sie Strafanstalt für diejenigen männlichen Strafgefangenen, die zur Festungsstrafe ersten und zweiten Grades verurteilt waren. Die Anstalt verlor 1887 ihre Selbstständigkeit und wurde seitdem gemeinsam mit der Strafanstalt Ludwigsburg verwaltet.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält nur ein Amtsgrundbuch, fünf Gefangenenhauptbücher (über Arrestanten 1830-1933, Gefangene ersten Grades 1829-1840, Strafgefangene 1828-1884) und wenige Schriftstücke über die Verurteilung einzelner Personen zu Festungsarreststrafen.
Rechnungen der Anstaltsverwaltung finden sich in Bestand E 226/425.
Vorbemerkung: Die im Folgenden verzeichneten Bände wurden im Dezember 1974 bei Aufräumungsarbeiten gefunden. Es ist nur zu vermuten, dass sie über die Strafanstalt Ludwigsburg in das Staatsarchiv gelangten (Anm.: abgegeben 1955 von der Strafanstalt Ludwigsburg, s. Vorbemerkung zu Repertorium E 356 d I). Weitere Akten und Bände der Zivilfestungs-Strafanstalt Hohenasperg sind möglicherweise noch in Bestand E 356 d, Strafanstalt Ludwigsburg enthalten. 1 Bund Akten des Festungskommandos Asperg wurde an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Abt. Militärarchiv, abgegeben. Ludwigsburg, Dezember 1974 Dr. Schmierer
5 Bände, 1 Büschel (0,4 lfd. m)
Bestand
Hohenasperg : Asperg LB; Strafanstalt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ