Notariatsinstrument des Konrad Eberspeck: Johannes Gerhardi, Priester der Stadt Doornik (Tournai), der von den städtischen Wächtern zu später Nachtstunde und in weltlichen Kleidern auf öffentlicher Straße zugleich mit anderen festgenommen und in Haft gesetzt worden war, bekennt, dass er alle ihm abgenommenen Gegenstände zurückerhalten habe, und gelobt sich für die erlittene Gefangenschaft in keiner Weise rächen zu wollen. - Zeugen: Peter Mendel der Jüngere und Friedrich Vsmer Bürger zu Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Konrad Eberspeck: Johannes Gerhardi, Priester der Stadt Doornik (Tournai), der von den städtischen Wächtern zu später Nachtstunde und in weltlichen Kleidern auf öffentlicher Straße zugleich mit anderen festgenommen und in Haft gesetzt worden war, bekennt, dass er alle ihm abgenommenen Gegenstände zurückerhalten habe, und gelobt sich für die erlittene Gefangenschaft in keiner Weise rächen zu wollen. - Zeugen: Peter Mendel der Jüngere und Friedrich Vsmer Bürger zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3253
Lade 24 Nr. 25; V 94/1
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 24: Notariatsinstrumente über Geistliche und deren Pfründen, 1402-1474
1444 Januar 2
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Unterschrift und Handzeichen des Notars.
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Acta sunt hec in stuba consueta consulatus Nuremberg. 1444 die jovis secunda mensis januaric.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 1
Tag: 2
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Acta sunt hec in stuba consueta consulatus Nuremberg. 1444 die jovis secunda mensis januaric.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 1
Tag: 2
Eberspeck (Ebersperck) Konrad
Gerhardi, Johannes (Priester)
Mendel (Mendell) Peter
Usmer, Friedrich (Fritz)
Tournai, Priester
Kleidung, weltliche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
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- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 24: Notariatsinstrumente über Geistliche und deren Pfründen, 1402-1474 (Gliederung)
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