Acta der von reitzensteinschen Gerichte zu Schönberg [s. Adorf]: Martin Fischers und Matthäus Havenrichters zu Wildstein in Böhmen [n. Eger/Cheb] wegen auf hiesiger Jurisdiktion gefundener und vor Gericht nicht angemeldeter zweier gepackter Säcke Sachen, welche ihnen auf hiesigem Gebiet in der Gegend des Hirschberges von dem kaiserlich königlichen, zu Altenteich [s. Wildstein/Skalna] stehenden Militär, als Schwarzgut wieder abgenommen und somit eine Grenzviolation mit begangen worden
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Acta der von reitzensteinschen Gerichte zu Schönberg [s. Adorf]: Martin Fischers und Matthäus Havenrichters zu Wildstein in Böhmen [n. Eger/Cheb] wegen auf hiesiger Jurisdiktion gefundener und vor Gericht nicht angemeldeter zweier gepackter Säcke Sachen, welche ihnen auf hiesigem Gebiet in der Gegend des Hirschberges von dem kaiserlich königlichen, zu Altenteich [s. Wildstein/Skalna] stehenden Militär, als Schwarzgut wieder abgenommen und somit eine Grenzviolation mit begangen worden
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Nr. Loc. 08345/21 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv)
10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv) >> 061. Grenz- und Hoheitssachen >> 061.04 Albertinisches Sachsen mit anderen auswärtigen Staaten >> 061.04.02 Kursachsen mit Böhmen >> 061.04.02.10 Amt Voigtsberg
1802
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
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- 01.05.01 Gesamtbehörden, Kommissionen und Gesandtschaften (Tektonik)
- Geheimer Rat (Geheimes Archiv) (Bestand)
- 061. Grenz- und Hoheitssachen (Gliederung)
- 061.04 Albertinisches Sachsen mit anderen auswärtigen Staaten (Gliederung)
- 061.04.02 Kursachsen mit Böhmen (Gliederung)
- 061.04.02.10 Amt Voigtsberg (Gliederung)