Verkauf von zwei Fischereien bei Röhrenfurth und Lobenhausen an die Karthause Eppenberg durch Sittich von Holtzheim
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Urk. 20, 342
Urk. 20, A II 1481 November 24
Urk. 20 Kartause Eppenberg - [ehemals: A II]
Kartause Eppenberg - [ehemals: A II] >> 1480-1484
1481 November 24
Abschrift, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1481 uff Samstag S. Katharin der heilgen Jungfrauwenabend
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sittich von Holtzheim und seine Söhne Wigand und Heinrich bekunden, dass sie der Karthause Eppenberg zwei Fischereien zu Röhrenfurth und Lobenhausen, mit dazugehörigen Häusern und anderen Zugehörungen, für 750 Gulden wiederkäuflich verkauft und dafür ihre Schulden bei Landgraf Heinrich und dessen Vettern beglichen haben.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sittich von Holtzheim und seine Söhne Wigand und Heinrich bekunden, dass sie der Karthause Eppenberg zwei Fischereien zu Röhrenfurth und Lobenhausen, mit dazugehörigen Häusern und anderen Zugehörungen, für 750 Gulden wiederkäuflich verkauft und dafür ihre Schulden bei Landgraf Heinrich und dessen Vettern beglichen haben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ