Rentverschreibung
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FA-Reg, 782
FA-Reg Firmenarchiv Regensberg-Verlag
Firmenarchiv Regensberg-Verlag >> 1. Privatsachen >> 1.1. Raesfeld (1589-1735)
7. Januar 1626
Enthält: Vor den Bürgermeistern der Stadt Dülmen, Johan H. Kordinck und Johan Rageman, verkauft Anna Brincks genannt Thiresche, Witwe des Johan Thir, an Jungfer Elisabeth Bucks, Tochter des verstorbenen Bernhardt Buck und der Elisabeth Serries gen. Buckesche, Eheleute aus Münster, eine Rente von 6 silbernen Reichstalern jährlich für 100 silberne Reichstaler Kapital, "als sulches von burgermeisteren vnnd rhaetspheffen [?] hieselbst vur diesen auß vnseren eigenthumblich zugehoriges erb vnnd guet, Valtman [?] genant, ihm kerspell Dulmen vnnd Dernekemper baurschafft belegen", bezahlt (?). Erwähnung der Original-Rentverschreibung vom 7. Januar 1619 vor den Bürgermeistern der Stadt Dülmen Johan Hulsow (?) und Johan H. Kordinck. Als Unterpfand gibt die Käuferin (?) Haus und Hof in Dülmen zwischen "Henrichen Kulemans vnnd des capittels hause belegen" sowie alle ihre anderen Güter inner- und außerhalb Dülmens. Zeugen: Notar Arnoldus Werddens und Bernhardt Havestat(s), Bürger aus Dülmen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ