Umwandlung des Tuberkulosekrankenhauses Heidelberg-Rohrbach in eine GmbH und Verkauf an die Landesversicherungsanstalt Baden
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {Verweis auf KARNK 1/43}
XVIII.5
KARNK 10/I/174
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 321 Kreisverband Heidelberg
Kreisverband Heidelberg >> 2. Wohlfahrtspflege >> 2.7. Tuberkulosefürsorge >> 2.7.2. Betrieb des Tuberkulosekrankenhauses Heidelberg-Rohrbach
1928-1933
Enthält: Berichte, Gutachten u. Schriftwechsel v. Prof. Fraenkel, beratender Arzt des Krankenhauses, u. der LVA Baden zur Umwandlung in eine GmbH, zum Ankauf des Krankenhauses durch die LVA u. zum Betrieb unter neuer Trägerschaft; Entwürfe zu einem Gesellschaftsvertrag der Firma Krankenhaus Rohrbach GmbH (1928, 4 bzw. 5 S. m.schr.); öff. Urkunde ü. Errichtung der Krankenhaus Rohrbach Gesellschaft m. be-schränkter Haftung in Heidelberg, m. Anlagen, v. 25. Mai 1928 (insg. 12 S. m.schr.); Einla-dungen zu Gesellschafterversammlungen 1928 - 1933 (je 2 - 4 S m.schr.); Protokolle der Gesellschafterversammlungen v. 14. Nov. 1928, 7. Aug. u. 29 Nov. 1929, 30. April 1930, 27. März u. 20. Juli 1931, 15. April 1932, 16. Jan. , 24. März u. 31. Mai 1933 (je 4 - 21 S. m.schr.); Verwaltungsvorschrift f. das Krankenhaus Rohrbach (undat. ca. 1928, 5 S. m.schr.); Bilanzen/Rechnungsergebnisse, Voranschläge u. Stellenpläne jeweils m. Bilanzen/Rechnungsergebnissen, Voranschlägen u. Stellenplänen f. die Tbc.fürsorgestelle (je 4 - 9 S. m.schr.); Bilanz/Rechnungsergebnis f. das Krankenhaus Rohrbach auf 1. Juli 1931 sowie Bilanz der Tbc.fürsorgestelle auf 1. Juli 1931 (3 S. m.schr.); Beschlußvorlage u. Ergänzungsbeschlüsse des Ausschusses der LVA zum Ankauf des Krankenhauses (Nov. 1928/Juli 1929, insg. 6 S. gedr.); Entwurf zu einem Pachtvertrag zwischen LVA u. GmbH (3 Ex., undat. 1929, je 2 S. m.schr.); Entwürfe zu einem Vertrag zwischen der bad. Unterrichtsverwaltung u. GmbH zur Regelung der Beziehungen zwischen Krankenhaus Rohrbach u. der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg (undat. 1929, 1930 u. 1933, je 3 - 5 S. m.schr.); Entwürfe zu Neufassungen der öff. Urkunde ü. Errichtung der Krankenhaus Rohrbach GmbH, des Gesellschaftsvertrags u. der Verwaltungsvor-schrift (undat. ca. 1929, insg. 13 S. m.schr.); öff. Urkunde ü. Errichtung der Kran-kenhaus Rohrbach GmbH, Gesellschaftsvertrag, Kaufvertrag zwischen Kreis u. LVA, Pachtvertrag zwischen LVA u. GmbH, Vertrag zwischen Kreis u. GmbH ü. die Tbc.fürsorgestelle des Kreises u. Verwaltungsvorschrift f. das Krankenhaus Rohrbach (1929, insg. 10 S. gedr. Heft); Urkunde des Notariats I Heidelberg zur Stammkapitalerhöhung u. Satzungsänderung der GmbH v. 29. Nov./3. Dez. 1929 (8 S. m.schr.); Gutachten ü. die Lohntarifverträge f. das Personal des Krankenauses Rohrbach u. f. die Arbeiter in den Heilstätten der LVA sowie zum Bezirkslohntarifvertrag (undat. ca. 1930, insg. 32 S. m.schr.); ärztliche Jahresberichte des Krankenhauses 1931 (2 Ex., je 9 S. m.schr. vervielf.) u. 1932 (6 S. m.schr.); Bericht des Kreisrats an die Kreisversammlung v. 31. März 1928. Das Tbc.krankenhaus Rohrbach betr. (2 S. gedr.); Niederschriften ü. die Verhandlungen der Kreisversammlung v. 31. März 1928 (2 S. gedr.) u. v. 30. Juli 1929 (3 S. gedr.)
Bemerkung: Nachdem die geplante Erweiterung des Tuberkulosekrankenhauses vom Kreis Heidelberg allein nicht finanziert werden konnte, wurde am 25. Mai 1928 eine Trägergesellschaft gegründet, der neben dem Kreis v.a. die Landesversicherungsanstalten Baden und Pfalz angehörten. Schon 1929 übernahm die Landesversicherungs-anstalt Baden Grundstück, Gebäude und Einrichtung durch Kauf und verpachtete den Krankenhausbetrieb an die Trägergesellschaft.
Bemerkung: Nachdem die geplante Erweiterung des Tuberkulosekrankenhauses vom Kreis Heidelberg allein nicht finanziert werden konnte, wurde am 25. Mai 1928 eine Trägergesellschaft gegründet, der neben dem Kreis v.a. die Landesversicherungsanstalten Baden und Pfalz angehörten. Schon 1929 übernahm die Landesversicherungs-anstalt Baden Grundstück, Gebäude und Einrichtung durch Kauf und verpachtete den Krankenhausbetrieb an die Trägergesellschaft.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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