Verwertung der Weiher und Fischwasser des Stifts Polling
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 6220
KL Fasz. 590 Nr. 18
KL Fasz. 592 Nr. 26 (Kaufbriefe Nr. 1-11)
Zusatzklassifikation: Polling (Lkr. Weilheim-Schongau): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.112. Polling (Augustinerchorherren) >> 3.112.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) >> 3.112.1.3. Realitäten und Mobilien
1803 Juli 22 - 1806 Juni 30
Enthält v. a.:
Verkauf bzw. Verpachtung von Weihern und Fischwassern; Überlassung von neun unverkauften Weihern an das Obersthofmarschallamt; Pachtnachlass für den vom Pollinger Stiftskoch Joseph Dietmayr gepachteten Pollinger Bach
Darin:
Kaufbriefe Nr.
1. Peter Hiper, Chirurg in Peißenberg: "Berghofer Alten"
2. Joseph Schelle von Gappoltsried: "Stadler Lache"
3. Georg Streidl von Polling: "Pollingrieder Weiher"
4. Georg Noker von Stadel: "kleiner Hohenkasten-Weiher"
5. Joseph Wolfart, "Rennschmied" von Polling: "großer" und "kleiner Rennschmieder Weiher"
6. Johann Streicher, Wirt in Polling: "Grasler Weiher", "Jakober See"
7. Martin Hilger, Kramer in Polling: "kleiner" und "großer" Wolfganger Weiher", "Aichenrainer Weiher"
8. Leonhard Eger von Rohrmoos: "Rohrmooser Weiher"
9. Generos Zwerger von Neuried: "Streitberger Weiher"
10. Joseph Bliem von Huglfing: "Ober-" und "Unterdeimenrieder Weiher"
11. Peter Mayr von Hohenkasten: "Hohenkasten-Weiher"
118 Bl.
Verkauf bzw. Verpachtung von Weihern und Fischwassern; Überlassung von neun unverkauften Weihern an das Obersthofmarschallamt; Pachtnachlass für den vom Pollinger Stiftskoch Joseph Dietmayr gepachteten Pollinger Bach
Darin:
Kaufbriefe Nr.
1. Peter Hiper, Chirurg in Peißenberg: "Berghofer Alten"
2. Joseph Schelle von Gappoltsried: "Stadler Lache"
3. Georg Streidl von Polling: "Pollingrieder Weiher"
4. Georg Noker von Stadel: "kleiner Hohenkasten-Weiher"
5. Joseph Wolfart, "Rennschmied" von Polling: "großer" und "kleiner Rennschmieder Weiher"
6. Johann Streicher, Wirt in Polling: "Grasler Weiher", "Jakober See"
7. Martin Hilger, Kramer in Polling: "kleiner" und "großer" Wolfganger Weiher", "Aichenrainer Weiher"
8. Leonhard Eger von Rohrmoos: "Rohrmooser Weiher"
9. Generos Zwerger von Neuried: "Streitberger Weiher"
10. Joseph Bliem von Huglfing: "Ober-" und "Unterdeimenrieder Weiher"
11. Peter Mayr von Hohenkasten: "Hohenkasten-Weiher"
118 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Bliem: Joseph, Bauer in Huglfing
Dietmayr: Joseph, Koch d. St. Polling
Eger: Leonhard, Rohrmoos (Gde. Wessobrunn)
Hilger: Martin, Kramer in Polling
Hiper: Peter, Chirurg in Peißenberg
Nocker: Georg, Stadel (Gde. Eberfing)
Mayr: Peter, Hohenkasten (Gde. Eberfing)
Schelle: Joseph, Bauer in Gappoltsried (wohl Gde. Eberfing)
Streicher: Johann, Wirt in Polling
Streidl: Georg, Polling
Wohlfahrt: Joseph, "Rennschmied" in Polling
Zwerger: Generos, Bauer in Neuried (Gde. Antdorf)
Polling (Lkr. Weilheim-Schongau), Stift: Fischwasser
Polling (Lkr. Weilheim-Schongau), Stift: Weiher
München (krfr. St.), Behörden: Obersthofmarschallamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.112. Polling (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.112.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) (Gliederung)
- 3.112.1.3. Realitäten und Mobilien (Gliederung)