Paulus Reintaler (Rheinthaler), apostolischer Protonotar sowie kufürstlicher Hofkaplan, verleiht den Paulanern des Klosters Neudeck in seiner Eigenschaft als kurfürstlicher Benefiziat und Grundherr den "ganzen Paurenhof" zu Obergiesing, den die Paulaner von Christoph Mair, Papierer in der Au, für 600 Gulden in baufälligem Zustand gekauft haben, gegen eine Anfallgebühr von 30 Gulden als veranleitete Freistift, womit sich das Kloster zur Zahlung von jährlich 8 Gulden sowie ebenfalls jährlich zu leistenden Abgaben von u.a. 100 Eiern, vier Hühnern und einer Gans an das von ihm verwaltete kurfürstliche Benefizium St. Salvator verpflichtet. S=A
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Paulus Reintaler (Rheinthaler), apostolischer Protonotar sowie kufürstlicher Hofkaplan, verleiht den Paulanern des Klosters Neudeck in seiner Eigenschaft als kurfürstlicher Benefiziat und Grundherr den "ganzen Paurenhof" zu Obergiesing, den die Paulaner von Christoph Mair, Papierer in der Au, für 600 Gulden in baufälligem Zustand gekauft haben, gegen eine Anfallgebühr von 30 Gulden als veranleitete Freistift, womit sich das Kloster zur Zahlung von jährlich 8 Gulden sowie ebenfalls jährlich zu leistenden Abgaben von u.a. 100 Eiern, vier Hühnern und einer Gans an das von ihm verwaltete kurfürstliche Benefizium St. Salvator verpflichtet. S=A
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 78
Paulanerkloster München Urkunden 1679 Oktober 12
Registratursignatur/AZ: G10
Registratursignatur/AZ: in Rot Nr. 83
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1679 Oktober 12
Paulanerkloster Au Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: rotes Wachssiegel in Holzkapsel an rot-weißer Kordel; Unterschrift des Ausstellers rechts unter der Plica
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Originaldatierung: Den zwelfften octobris nach Christi unsers seeligmachers gnadenreiche geburth im sechzechenhundert neun- und sübenzigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1679
Monat: Oktober
Tag: 12
Äußere Beschreibung: 60x37 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Originaldatierung: Den zwelfften octobris nach Christi unsers seeligmachers gnadenreiche geburth im sechzechenhundert neun- und sübenzigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1679
Monat: Oktober
Tag: 12
Äußere Beschreibung: 60x37 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Reintaler: Paulus, apostolischer Hofkaplan und Protonotar, Benefiziat von St. Salvator
Mair: Christoph, Papierer in der Au
München (krfr.St.), Stadtteil Altstadt: Kreuzviertel \ Kirche St. Salvator
München (krfr.St.): Stadtteil Giesing: Obergiesing
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ