Die vorgenannten Richter und Schöffen (vergl. 1030/64) bekunden in ausführlicher Weise, dass zuerst Elzken van Scherfheim zugunsten ihres Bruders Peter auf ihr Erbrecht an dem Hof zu Scherfheim verzichtet, Peter darauf die Erbrente an die geistliche Jungfer Katharine v. Wevelinghoven und deren Geschwister Heinrich und Lize verkauft hat. Diese stiften damit eine Messe an dem 10.000-Märtyrer-Altar in der Klosterkirche zu Saarn in näher angegebener Weise. U.a. soll der den Altar bedienende Priester der dritte Priester in der Kirche sein. Die Priester, die den Altar St. Peter und Paul bedienen, sollen die Rente nicht erhalten.
Vollständigen Titel anzeigen
Die vorgenannten Richter und Schöffen (vergl. 1030/64) bekunden in ausführlicher Weise, dass zuerst Elzken van Scherfheim zugunsten ihres Bruders Peter auf ihr Erbrecht an dem Hof zu Scherfheim verzichtet, Peter darauf die Erbrente an die geistliche Jungfer Katharine v. Wevelinghoven und deren Geschwister Heinrich und Lize verkauft hat. Diese stiften damit eine Messe an dem 10.000-Märtyrer-Altar in der Klosterkirche zu Saarn in näher angegebener Weise. U.a. soll der den Altar bedienende Priester der dritte Priester in der Kirche sein. Die Priester, die den Altar St. Peter und Paul bedienen, sollen die Rente nicht erhalten.
1030 / 65
1030 Urkunden des Klosters Saarn
Urkunden des Klosters Saarn
1502 Juni 28
Archivale
Ausführung / Beschreibstoff / Siegel: Ausfertigung: Pergament (Transfix von 1520 Okt. 3, mit der Zustimmung zur Schenkung der Äbtissin Irmgard v. Reifferscheid, deren Stift Gerresheim eine Geldsumme aus dem Scherfheimgut zustand);
Siegel des Richters und der Äbtissin Irmgard anhängend (beschädigt);
Rückvermerke
Historische Datumsangabe: ... 1502 Dinsdach na sente Johans dage
Siegel des Richters und der Äbtissin Irmgard anhängend (beschädigt);
Rückvermerke
Historische Datumsangabe: ... 1502 Dinsdach na sente Johans dage
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ