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Weimarische Zeitung Nr. 136, 13. Juni 1900, S. 1f. [über Glucks IPHIGENIE IN TAURIS]: „Zu Ehren der Goethe=Versammlung ging am vergangenen Sonnabend Glucks IPHIGENIE IN TAURIS, die wohl seit 15 Jahren nicht zur Aufführung gelangt ist und in der in Frage kommenden Bearbeitung von Richard Strauß überhaupt Novität war, in Szene. Se. Königl. Hoheit der Großherzog wohnte, bei Seinem Eintritt in der üblichen Weise begrüßt, in der großen Hofloge der Festvorstellung bei. [...] Richard Strauß gebührt das Verdienst, uns die Oper durch seine Bearbeitung nähergebracht zu haben. [...] Seine Arbeit zeugt von der größten Pietät gegen den Meister. [...] Richard Strauß hat durch engste Anlehnung an das Original den Text neugestaltet und damit dem Vermächtnis des großen Vorkämpfers für musikalische Wahrheit und Charakteristik einen vorzüglichen Dienst geleistet. Daß die beiden letzten Akte der Oper vom Bearbeiter zu EINEM vereinigt wurden, wodurch die natürliche Dreitheilung des Dramas entsteht, für die Strauß gleich Wagner eine Vorliebe zu haben scheint, ist eine Aeußerlichkeit, möge aber auch nicht unerwähnt bleiben.“