Gemeindearchiv Pinache (Bestand)
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Gemeindearchiv Pinache (Nutzung über die Gemeinde Wiernsheim), GA PIN
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Im Hinblick auf die 300. Wiederkehr der Ansiedlung von Waldensern, reformierten Glaubensflüchtlingen aus Piemont, im Jahr 1999 hat die Gemeinde Wiernsheim den Archivbestand ihres Ortsteils Pinache erschließen lassen, um so eine bessere Grundlage für die künftige Ortsgeschichts-forschung zu schaffen.
Das Schriftgut der bis 1. Januar 1970 selbständigen Gemeinde Pinache umfaßt etwa 42 laufende Regalmeter. Es wurde im Zeitraum von Oktober 1995 bis März 1998 von der Historikerin Ulrike Stahl-feld aus Illingen in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv des Enzkreises geordnet und verzeichnet. Im Juli 1998 wurden knapp zwei laufende Regalmeter Akten Pinacher Herkunft, die bei Umräumarbeiten im Keller des Rathauses in Wiernsheim nachträglich zum Vorschein kamen, verzeichnet und in das Findbuch integriert. Die Korrektur der Titelaufnahmen fand 1995/96 durch den Unterzeichner und 1997/98 durch Diplom-Archivarin Heike Sartorius statt, die auch die endgültige Bestandsgliederung durchführte. Layout und Ausdruck des Findbuchs leistete Jürgen H. Staps.
Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Wiernsheim am 1. Juli 1998 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Mit dem vorliegenden Archivverzeichnis haben nun sowohl die Verwaltung als auch die wissenschaftliche und heimat-kundliche Forschung ein Hilfsmittel an der Hand, das sie durch ihre "Reise in die Geschichte der Gemeinde" führt. Zugleich legt das Kreisarchiv den zweiten Band seiner Publikationsreihe von Findbüchern über die Archive der Kreisgemeinden vor.
Mein Dank gilt – außer Frau Ulrike Stahlfeld und den bereits genannten Mitarbeitern des Kreisarchivs – der Gemeinde Wiernsheim, namentlich Herrn Bürgermeister Karlheinz Oehler und Herrn Hauptamtsleiter Uwe Bossert, für die gute Kooperation sowie Frau Margit Deeg und Herrn Martin Kurfiß für die Mitarbeit bei der Signierung und Verpackung der Archivalien.
Pforzheim, im September 1998
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Das Schriftgut der bis 1. Januar 1970 selbständigen Gemeinde Pinache umfaßt etwa 42 laufende Regalmeter. Es wurde im Zeitraum von Oktober 1995 bis März 1998 von der Historikerin Ulrike Stahl-feld aus Illingen in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv des Enzkreises geordnet und verzeichnet. Im Juli 1998 wurden knapp zwei laufende Regalmeter Akten Pinacher Herkunft, die bei Umräumarbeiten im Keller des Rathauses in Wiernsheim nachträglich zum Vorschein kamen, verzeichnet und in das Findbuch integriert. Die Korrektur der Titelaufnahmen fand 1995/96 durch den Unterzeichner und 1997/98 durch Diplom-Archivarin Heike Sartorius statt, die auch die endgültige Bestandsgliederung durchführte. Layout und Ausdruck des Findbuchs leistete Jürgen H. Staps.
Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Wiernsheim am 1. Juli 1998 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Mit dem vorliegenden Archivverzeichnis haben nun sowohl die Verwaltung als auch die wissenschaftliche und heimat-kundliche Forschung ein Hilfsmittel an der Hand, das sie durch ihre "Reise in die Geschichte der Gemeinde" führt. Zugleich legt das Kreisarchiv den zweiten Band seiner Publikationsreihe von Findbüchern über die Archive der Kreisgemeinden vor.
Mein Dank gilt – außer Frau Ulrike Stahlfeld und den bereits genannten Mitarbeitern des Kreisarchivs – der Gemeinde Wiernsheim, namentlich Herrn Bürgermeister Karlheinz Oehler und Herrn Hauptamtsleiter Uwe Bossert, für die gute Kooperation sowie Frau Margit Deeg und Herrn Martin Kurfiß für die Mitarbeit bei der Signierung und Verpackung der Archivalien.
Pforzheim, im September 1998
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Alle Rechte vorbehalten. Es gelten die Bestimmungen der Archivordnung der jeweiligen Gemeinde, über deren Verwaltung auch eine eventuelle Nutzung (nicht im Kreisarchiv) zu erfolgen hat. Der Nutzer stellt das Kreisarchiv des Enzkreises von Haftung bei der Verletzung von Rechten Dritter frei.
03.06.2025, 10:08 MESZ