Ärger in Bad Krozingen - Streit um Altpräsident Walter Scheel
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140163/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 >> Juli
3. Juli 2014
Er ist der letzte noch lebende Minister aus der Regierung Adenauer: Walter Scheel, der vierte Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Heute lebt der bald 95-Jährige in einem Altersheim in Bad Krozingen, dement und pflegebedürftig. Das Bundespräsidialamt lässt nun sein Büro auflösen und hat ihm gerade den Dienstwagen entzogen - weil Scheel beides nicht mehr nutzen könne. Für seine Ehefrau Barbara ist das ein Skandal. Dabei steht sie selbst im Fokus der Kritik. Immer wieder hat sie in den letzten Jahren durch ihr umstrittenes Verhalten auf sich aufmerksam gemacht. "Wir wollen mit Walter Scheel darüber sprechen, wie wir sein politisches Erbe pflegen können. Doch seine Frau verhindert das seit Jahren", klagt Manfred Vohrer, altgedienter FDP-Mann und Vorsitzender des Freundeskreises Walter Scheel. Aus seiner Sicht zerstört Barbara Scheel mit ihrem Verhalten das Lebenswerk des Altpräsidenten.
0'04
Audio-Visuelle Medien
Kieber, Volker; Bürgermeister
Scheel, Barbara; Ehefrau von Walter Scheel
Bad Krozingen FR
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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