Deutsche Schule
Vollständigen Titel anzeigen
F 8, Nr. 2274
F 8, Nr. 209
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.6. Schulwesen >> 1.6.5. Deutsche Schule: Mädchenschule, Jungenschule
1804-1813
Enthält:
- Beschluss, dass nach Aufhebung der Spitalschule die Besoldungsgelder künftig an die Ev. Kasse abzuliefern sind (1)
- Bericht über die Unterbringung des Kollaborators Bopp und Provisors Giese in das Rektoratshaus (2)
- Bericht über die Konsequenzen der Einrichtung eines gemeinschafltichen Gymnasiums sowie die Aufteilung der Schüler der Deutschen Schule zwischen Kollaborator Bopp und Provisor Giese (3); es wird befürchtet, dass die Deutsche Schule "nur von Knaben der ärmeren Classe von Bürgern besucht werden wird."
- Bitten des Kollaborators Bopp um Aufbesserung seines Gehalts insbesondere nach der Abtretung von Schülern an Provsor Giese (4-7)
- Besoldungsverhältnisse der Lehrer insbesondere des Mädchenschulmeisters Angele (8-12)
- Vorsinger Johann Abdias Bopp bittet um Weiterverwendung als Vorsinger und als Schulmeister (13)
- Gnadenschüler in den Biberacher Schulen (14-17)
- Übernahme der Kosten für die Landschullehrerkonferenz und Landschulvisitation auf die Landschaftskasse (18)
- Auflistung der Schulversäumnisse (19)
- Schulgeld der Provisoratsklasse in einem Quartal (20)
- Bericht über die provisorische Besetzung der Povisoratsstelle (21)
- Bitte des Provisors an der Knabenschule Johann Abdias Bopp um Erhöhung der Holzbesoldung (22)
- Beschluss, dass nach Aufhebung der Spitalschule die Besoldungsgelder künftig an die Ev. Kasse abzuliefern sind (1)
- Bericht über die Unterbringung des Kollaborators Bopp und Provisors Giese in das Rektoratshaus (2)
- Bericht über die Konsequenzen der Einrichtung eines gemeinschafltichen Gymnasiums sowie die Aufteilung der Schüler der Deutschen Schule zwischen Kollaborator Bopp und Provisor Giese (3); es wird befürchtet, dass die Deutsche Schule "nur von Knaben der ärmeren Classe von Bürgern besucht werden wird."
- Bitten des Kollaborators Bopp um Aufbesserung seines Gehalts insbesondere nach der Abtretung von Schülern an Provsor Giese (4-7)
- Besoldungsverhältnisse der Lehrer insbesondere des Mädchenschulmeisters Angele (8-12)
- Vorsinger Johann Abdias Bopp bittet um Weiterverwendung als Vorsinger und als Schulmeister (13)
- Gnadenschüler in den Biberacher Schulen (14-17)
- Übernahme der Kosten für die Landschullehrerkonferenz und Landschulvisitation auf die Landschaftskasse (18)
- Auflistung der Schulversäumnisse (19)
- Schulgeld der Provisoratsklasse in einem Quartal (20)
- Bericht über die provisorische Besetzung der Povisoratsstelle (21)
- Bitte des Provisors an der Knabenschule Johann Abdias Bopp um Erhöhung der Holzbesoldung (22)
24 Schr. (41 Bl.)
Sachakte
Zu Bopp und Giese vgl. auch Nr. 1014.
Bopp, Daniel, ev. Kollaborator
Giese, Johann Kaspar, ev. Lehrer
Angele, Christian Immanuel, ev. Schulmeister
Bopp, Johann Abdias, ev. Spitalschulmeister
Deutsche Schule
Spitalschule
Ev. Kasse
Besoldung
Kollaborator
Provisor
Gymnasium
Vorsinger
Gnadenschüler
Landschullehrerkonferenz
Schullehrerkonferenz
Schulvisitation
Visitation
Holzbesoldung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ