Polizeipräsidium Wuppertal BR 0057 (Bestand)
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BR 0057 217.09.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.4. Polizei >> 2.4.1. Polizeipräsidien (inkl. Wasserschutzpolizei) >> 2.4.1.11. Polizeipräsidium Wuppertal
1852-2018
Akten vor 1945: allgemeine Verwaltung; Sozialdemokratie; Anarchismus; Zensur; Vereinswesen; Versammlungswesen; Arbeiterangelegenheiten; Sittenpolizei; Staatshoheit; Ausländerangelegenheiten; Lichtspieltheater Elberfeld; Erster Weltkrieg und Folgezeit: Nach 1945: Organisation; Aktenplan; Personalangelegenheiten; Besatzungszeit 1945-1949; Eingaben und Beschwerden; Innere Sicherheit; Objektschutz; Versammlungen und Demonstrationen; Einsatz; Kriminalitätsbekämpfung; Verkehr; Kriminalakten
Bestandsbeschreibung: Behördengeschichte und Behördenorganisation
Die Polizeiverwaltung in der preußischen Rheinprovinz wurde während der gesamten Zeit ihres Bestehens durch die Regierungspräsidenten und die ihnen nachgeordneten lokalen Amtsträger ausgeübt, nämlich durch die Landräte und die (Ober-)Bürgermeister. Eine unmittelbare staatliche Ortspolizeiverwaltung durch einen staatlichen Polizeidirektor oder Polizeipräsidenten wurde in verschiedenen Städten nur kurzzeitig installiert und wegen der nachteiligen Trennung von lokaler Polizei und lokaler Verwaltung bald wieder aufgehoben. (Die Polizei übernahm bis 1945 neben den eigentlichen Vollzugsaufgaben auch noch vielfältige administrative Aufgaben, z.B. Armenpolizei, Gewerbepolizei, Gesundheitspolizei.) Allein in Köln und Aachen bestanden im 19. Jhd. staatliche Polizeidirektionen bevor mit dem beginnenden 20. Jhd. in den großen Ballungsräumen an Rhein und Ruhr vermehrt staatliche Polizeipräsidien eingerichtet wurden. In Elberfeld-Barmen erfolgte die Einrichtung eines Polizeipräsidiums im Jahr 1922 (mit Sitz in Elberfeld), dessen Zuständigkeit sich neben den Städten Barmen und Elberfeld auf Cronenberg, Hardenberg-Neviges, Lennep, Lüttringhausen, Remscheid, Ronsdorf, Velbert, Vohwinkel und Wülfrath, seit 1925 auch auf Solingen erstreckte. Nach der Zusammenlegung der Städte Barmen und Elberfeld führte das Polizeipräsidium entsprechend der Kommune den Namen Wuppertal. Eine flächendeckende staatliche Polizeiverwaltung entstand jedoch erst mit dem Polizeiorganisationsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.08.1953.
Entsprechend diesen Strukturen der Polizeiverwaltung sollten bei Recherchen neben vorliegendem Findbuch auch die Innenabteilungen der Regierungspräsidien (Findbücher 211.04.01, 212.04.01, 214.04.01) und die Landratsämter (Findbücher 215.xx.00) herangezogen werden. In den Städten können zudem die Kommunalarchive weiteres wichtiges Material überliefern.
Bestandsgeschichte
Der Bestand BR 0057 wurde im Jahr 1938 in das damalige Hauptstaatsarchiv übernommen und erhielt die Akzessionsnummer 6/1938. Inhaltlich geht es hauptsächlich um Maßnahmen gegen Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie einerseits und um den Bereich Sittenpolizei, Versammlungsüberwachung, Zensurmaßnahmen andererseits. Verzeichnet wurden die Akten im Jahr 1956 durch Dr. Gisela Vollmer.
Bei BR 0057 Nr. 139 es sich um eine Kahnakte, die dem vorliegenden Findbuch zugeordnet wurde.
Die Akten BR 0057 Nr. 137 und Nr. 138 sind Teil einer größeren Abgabe des Bundesarchivs vom 12.07.2006 (Registratur: 43-01-04-2#954) sowie vom 02.02.2009 (R3M-1-09-0230/09) Diese Akten stammen aus den Altregistraturen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam (eingelegte Bestellzettel und Notizen lasssen dies vermuten) und sind vermutlich in den 90er Jahren des 20. Jh. in den Besitz des Bundesarchivs gelangt.
Die Akten BR 0057 Nr. 137-138 entstammen einer von zwei Aktenabgaben des Bundesarchivs aus den Jahren 2006 (43-01-04-2#954) und 2009 (R3M-1-09-0230/09). Hierbei handelt es sich um Akten, die aus den Altregistraturen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam stammten und vermutlich in den 1990er Jahren in das Bundesarchiv gelangt waren.
Eine Neuordnung der Polizei-Findbücher fand 2012 statt. Hierbei wurde das Findbuch 217.09.01 von zeitlich späteren Beständen gereinigt und unter gleicher Signatur weitergeführt.
Bestandsbeschreibung: Behördengeschichte und Behördenorganisation
Die Polizeiverwaltung in der preußischen Rheinprovinz wurde während der gesamten Zeit ihres Bestehens durch die Regierungspräsidenten und die ihnen nachgeordneten lokalen Amtsträger ausgeübt, nämlich durch die Landräte und die (Ober-)Bürgermeister. Eine unmittelbare staatliche Ortspolizeiverwaltung durch einen staatlichen Polizeidirektor oder Polizeipräsidenten wurde in verschiedenen Städten nur kurzzeitig installiert und wegen der nachteiligen Trennung von lokaler Polizei und lokaler Verwaltung bald wieder aufgehoben. (Die Polizei übernahm bis 1945 neben den eigentlichen Vollzugsaufgaben auch noch vielfältige administrative Aufgaben, z.B. Armenpolizei, Gewerbepolizei, Gesundheitspolizei.) Allein in Köln und Aachen bestanden im 19. Jhd. staatliche Polizeidirektionen bevor mit dem beginnenden 20. Jhd. in den großen Ballungsräumen an Rhein und Ruhr vermehrt staatliche Polizeipräsidien eingerichtet wurden. In Elberfeld-Barmen erfolgte die Einrichtung eines Polizeipräsidiums im Jahr 1922 (mit Sitz in Elberfeld), dessen Zuständigkeit sich neben den Städten Barmen und Elberfeld auf Cronenberg, Hardenberg-Neviges, Lennep, Lüttringhausen, Remscheid, Ronsdorf, Velbert, Vohwinkel und Wülfrath, seit 1925 auch auf Solingen erstreckte. Nach der Zusammenlegung der Städte Barmen und Elberfeld führte das Polizeipräsidium entsprechend der Kommune den Namen Wuppertal. Eine flächendeckende staatliche Polizeiverwaltung entstand jedoch erst mit dem Polizeiorganisationsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.08.1953.
Entsprechend diesen Strukturen der Polizeiverwaltung sollten bei Recherchen neben vorliegendem Findbuch auch die Innenabteilungen der Regierungspräsidien (Findbücher 211.04.01, 212.04.01, 214.04.01) und die Landratsämter (Findbücher 215.xx.00) herangezogen werden. In den Städten können zudem die Kommunalarchive weiteres wichtiges Material überliefern.
Bestandsgeschichte
Der Bestand BR 0057 wurde im Jahr 1938 in das damalige Hauptstaatsarchiv übernommen und erhielt die Akzessionsnummer 6/1938. Inhaltlich geht es hauptsächlich um Maßnahmen gegen Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie einerseits und um den Bereich Sittenpolizei, Versammlungsüberwachung, Zensurmaßnahmen andererseits. Verzeichnet wurden die Akten im Jahr 1956 durch Dr. Gisela Vollmer.
Bei BR 0057 Nr. 139 es sich um eine Kahnakte, die dem vorliegenden Findbuch zugeordnet wurde.
Die Akten BR 0057 Nr. 137 und Nr. 138 sind Teil einer größeren Abgabe des Bundesarchivs vom 12.07.2006 (Registratur: 43-01-04-2#954) sowie vom 02.02.2009 (R3M-1-09-0230/09) Diese Akten stammen aus den Altregistraturen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam (eingelegte Bestellzettel und Notizen lasssen dies vermuten) und sind vermutlich in den 90er Jahren des 20. Jh. in den Besitz des Bundesarchivs gelangt.
Die Akten BR 0057 Nr. 137-138 entstammen einer von zwei Aktenabgaben des Bundesarchivs aus den Jahren 2006 (43-01-04-2#954) und 2009 (R3M-1-09-0230/09). Hierbei handelt es sich um Akten, die aus den Altregistraturen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam stammten und vermutlich in den 1990er Jahren in das Bundesarchiv gelangt waren.
Eine Neuordnung der Polizei-Findbücher fand 2012 statt. Hierbei wurde das Findbuch 217.09.01 von zeitlich späteren Beständen gereinigt und unter gleicher Signatur weitergeführt.
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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