Bestand und Veränderung der truchsessischen Herrschaften Friedberg-Scheer und Bussen mit den Donaustädten; Ablösung der 5 Donaustädte; aufgenommene Darlehen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Nr. 38
Rep. II Pk. 46
K.I, F.4 Nr.14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Friedberg-Scheer: Akten
Friedberg-Scheer: Akten >> 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen >> 2.1. Zustand und Veränderung der Herrschaften >> 2.1.3. Status und Veränderungen der Herrschaft
1299, 1454, 1498, 1679, um 1600,1695
Enthält: Truchseß Walter von Warthausen verkauft die Stadt Saulgau und die Vogtei von da bis zum Federsee den Herzögen Rudolf und Friedrich von Österreich für 2 000 Mark Silber, vom 1. April 1299 - Abschr., 2 Expl.; Herzog Sigmund von Österreich verspricht, versichert und erklärt den Truchsessen ihre von Österreich erhaltenen Herrschaften und Städte als mannserblich und nicht ablösbar, 27. Jan. 1454 - Abschrift, siehe: Gft Friedberg-Scheer, Urk.-Regesten, Nr. 128; König Maximilian zitiert die Truchsessen nach Innsbruck, um ihnen mitzuteilen, daß die o.g. Verschreibung durch Herzog Sigmund ungültig sei und sie die Lösung dulden müßten, 1498 - Abschr.; Verzeichnis der durch Truchseß Christoph aufgenommene Gelder, der Kreditoren und der Zinsen, um 1600; Kaiser Leopold verlangt die Ablösung bzw. Rückgabe der verpfändeten 5 Donaustädte von den Truchsessen an das Erzhaus Österreich, 1679 - Abschr.
Friedberg-Scheer
7 Schr.
Archivale
Waldburg-Warthausen, Walter von; Truchsess, -1325
Saulgau SIG; Verkauf
St. Gallen [CH]; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:39 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Friedberg-Scheer (Tektonik)
- Friedberg-Scheer: Akten (Bestand)
- 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen (Gliederung)
- 2.1. Zustand und Veränderung der Herrschaften (Gliederung)
- 2.1.3. Status und Veränderungen der Herrschaft (Gliederung)