Abt Ekprecht und der Konvent von Prüll verkaufen mit Zustimmung Bischof Konrads von Regensburg ihren Hof in Pewing, genannt der Schrothof, den zur Zeit Hartwig Jöhel bebaut, sowie ihren großen Zehnt aus genannten Gütern in Pewing für 94 Pfund Pfennige an Dietrich Zollner und Heinrich Holnstainer, Bürger von Regensburg. Damit wird eine von dem verstorbenen Liebhard Holnsteiner, Bruder des Heinrich, vermachte Ewigmessstiftung in der St. Gilgen Kirche von Schwabelweis, die zur Pfarrei St. Emmeram gehört, dotiert. S1: Bischof Konrad von Regensburg. S2: Abt Ekprecht von Prüll. S3: Konvent von Prüll
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Abt Ekprecht und der Konvent von Prüll verkaufen mit Zustimmung Bischof Konrads von Regensburg ihren Hof in Pewing, genannt der Schrothof, den zur Zeit Hartwig Jöhel bebaut, sowie ihren großen Zehnt aus genannten Gütern in Pewing für 94 Pfund Pfennige an Dietrich Zollner und Heinrich Holnstainer, Bürger von Regensburg. Damit wird eine von dem verstorbenen Liebhard Holnsteiner, Bruder des Heinrich, vermachte Ewigmessstiftung in der St. Gilgen Kirche von Schwabelweis, die zur Pfarrei St. Emmeram gehört, dotiert. S1: Bischof Konrad von Regensburg. S2: Abt Ekprecht von Prüll. S3: Konvent von Prüll
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 613
Registratursignatur/AZ: Kasten 2, Schublade Nr. 3, Nr. 3
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1369 April 21
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: drei an Presseln anhängende Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen nach Christes gepu{e}rtt dreutzehen hundert jar und in dem naw{e}n und sechtzigistem jar dez nochsten samptztags vor sand Jo{e}rgen tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1369
Monat: 4
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 30x48 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen nach Christes gepu{e}rtt dreutzehen hundert jar und in dem naw{e}n und sechtzigistem jar dez nochsten samptztags vor sand Jo{e}rgen tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1369
Monat: 4
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 30x48 cm
Ekprecht, Abt von Prüll
Haimberg: Konrad von, Bischof von Regensburg
Jöhel: Hartwig
Zollner: Dietrich, Bürger von Regensburg
Holnstainer: Heinrich, Bürger von Regensburg
Holnstainer: Liebhard
Karthaus-Prüll (krfr.St. Regensburg), Benediktinerkloster St. Veit: Äbte \ Ekprecht
Karthaus-Prüll (krfr.St. Regensburg), Benediktinerkloster St. Veit
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Konrad VI. von Haimberg
Pewing (Puving) ?: Schrothof
Schwabelweis (krfr.St. Regensburg), Pfarrei/Kirche St. Georg (und St. Gilgen)
Regensburg (krfr.St.), Pfarrei St. Rupert (Pfarrkirche von Sankt Emmeram)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
CC0 1.0 Universell