Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Fitger, Arthur - Schriftgut (Bestand)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.1. Nachlässe von Einzelpersonen und Familien >> Nachlässe D - F
1864-1909
Enthält: Korrespondenz mit Theatern, Verlegern, Agenturen, Schriftstellern usw., u. a. mit Hermann Allmers, Heinrich Bulthaupt, Gustav Droysen, Georg II., Herzog von Sachsen-Meiningen, Ernst Haeckel, Martin Haller, Ellen Freifrau von Heldburg, Paul Heyse, Otto Knille, Franz von Lenbach, Johann Georg Poppe, Anton von Werner - Malaufträge und Bauwettbewerbe - Veröffentlichungen und Manuskripte
Geschichte des Bestandsbildners: Der Maler und Dichter Arthur Fitger (1840-1909) wurde in Delmenhorst geboren und zählte lange Zeit zu den bedeutendsten Persönlichkeiten seiner späteren Wahlheimatstadt Bremen. Fitger, dessen Bruder Emil (1848-1917) Chefredakteur der Weser-Zeitung war, lebte bis zu seinem Tode bei seinen Schwestern Marie (1843-1929) und Cornelia (1856-1940) in Horn. Ein ausführlicher Lebenslauf kann der Literatur entnommen werden.
Bestandsgeschichte: Der 2 lfm umfassende Bestand enthält zu einem Drittel Korrespondenz (insgesamt ca. 2450 Einzelschreiben) mit etwa 350 Korrespondenzpartnern, darunter Paul Heyse, Ernst Haeckel, Arnold Böcklin, Franz von Lenbach und Hermann Allmers. 80 % der Korrespondenzen bestehen aus nur einem oder zwei Briefen, doch gibt es ausgesprochen umfangreiche wie etwa den Schriftwechsel mit Hermann Allmers, der weit über 400 Briefe und Postkarten umfasst. Auch die Korrespondenz mit dem Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Freifrau von Heldburg ist recht umfangreich. Den übrigen Teil des Bestandes bilden v.a. Manuskripte und Drucke.
Kleine Teile des Bestandes 7,79 - Arthur Fitger sind schon 1970 und 1971 an das Archiv gelangt. Die Hauptablieferung erfolgte am 3.2.1976 durch Arthur Fitgers Sohn Hermann, ergänzt durch eine Nachlieferung 1978.
Bestandsgeschichte: Bei der Bearbeitung 1976 wurde der Bestand nach äußeren Gesichtspunkten geordnet. Alles Gedruckte wurde herausgesucht, die Zeitungen von den Zeitschriften getrennt, Fotos vereint, ein Karton mit Manuskripten gebildet und die Korrespondenz zusammenbelassen (Klassifikationspunkte A-E, Ordnung alphabetisch nach Korrespondenzpartnern). Die im Bestand aufgefundenen Fotos sind in die Bildsammlung überführt worden (siehe Aufstellung am Ende des Vorwortes). In der Gruppe F findet sich nur Gedrucktes von Arthur Fitger, ergänzend hierzu ist der Bibliothekskatalog sowie die veröffentlichten Werksverzeichnisse hinzuzuziehen (etwa in: Helmut Wocke: Arthur Fitger - Sein Leben und Schaffen, Stuttgart 1913). Unter dem Abschnitt H sind Noten ausführlich verzeichnet. Es handelt sich bei ihnen fast ausschließlich um vertonte Texte von Fitger.
Kassationen erfolgten bei der Bearbeitung nicht. Im Zuge der Retrokonversion 2017 wurde das Findbuch geringfügig überarbeitet. Das früher vorhandene, umfangreiche Register wurde durch die IT-gestützten Recherchemöglichkeiten verzichtbar.
Bestandsgeschichte: Folgende Fotos sind aus dem Bestand in die Bildsammlung überführt worden (Ggf. vorhandene alte Archivsignaturen sind in Klammern angegeben):
Signatur:
10,B AL-777: Arthur Fitger; Gräber der Familie Fitger auf dem Friedhof Delmenhorst (10,B ca. 1910-12); Cornelia Fitger (10,B 1905/10-22); Marie Fitger (10,B 1905/10-22); Clärchen Dony (10,B [um 1870]-22); Clara Fitger, geb. Plate, Fitgers Mutter (10,B [um 1870]-22); Arnold Fitger (Sohn von August Fitger), Marion und Hermann Fitger (10,B [um 1905]-22); Arthur Fitger, Büste von A. Frische (10,B ca. 1900-22); A. Fitger verkleidet als Räuber auf dem Kostümfest von W. Rickmers (10,B A3-109); Peter Diedrich Fitger, Vater von A. F. (10,B [1851-69]-22)
10,B AL-778: Vahr 9 a, Wohnhaus und Atelier Fitgers in Bremen-Horn
Bestandsgeschichte: 10,B AL-779: Gemälde für den Künstlerverein; "Heilige Cäcilie" für Kunstverein (10,B A2-23); "Grablegung" - Domkapelle Bremen (10,B A2-24); "Heimkehr des verlorenen Sohnes", St. Remberti Kirche (10,B A2-25); "Barmherziger Samariter", St. Remberti Kirche (10,B A2-26); "Kinderfries", Haus von Büsing, D'orvillsches Haus, Frankfurt (10,B A2-27); "Heilige Cäcilie", Oldenburger Schloss (10,B A2-28); "Jagdzug", "Thespiskarren", Residenzschloss Meiningen (10,B A2-29); "Aschenbrödel", Esssaal im Hachez'schen Haus, Bremen (10,B A2-30); Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen von Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen gemalt (10,B A2-31); Treppenhaus der Bremer Börse (10,B A2-32); Gemälde von A. Fitger im Hause von August Fitger, Duluth USA (10,B A3-108); "Zentaurenzug", Postmuseum Berlin (10,B A3-110); "Des Jünglings letzte Falkenjagd" (10,B A3-111); "Walkürenritt" (10,B A3-112); "Ganymed", Deckengemälde in Amsterdam (10,B A-4-426); "Theatervorhang", Hoftheater Meiningen (10,B A-4-427); "Wappensage", Oldenburger Schloss (10,B A-4-428); Marie Fitger u. Clara Dony (10,B A-4-429); August Fitger, Duluth USA (10,B A-4-430); Orgelprospekt des ehemaligen St.-Petri-Waisenhauses in Fitgers Atelier (10,B A-4-431); "Aschenbrödel", Esssaal des Hachez'schen Hauses (10,B (1894)-074); "Diomedes verfolgt Aphrodite", Entwürfe zu Glasfenstern (10,B [1870-1913]-074); "Jagdzug", Residenzschloss Meiningen (10,B 1897-074); "Sankt Georg", Schloss Heldburg Meiningen (10,B um 1896-074); "Ganymed", Deckengemälde in Amsterdam (10,B 1907-074); "Mannesalter", Hamburger Kunsthalle (10,B um 1886-074); "Heilige Cäcilie", Oldenburger Schloss (10,B 1898-074); "Der getreue Eckehard" (10,B [1870-1913]-074); "Sopraporta", Kinderfries (10,B um 1895-074); "Nacht", Deckengemälde in Amsterdam (10,B 1902-074); "Den Ahnen zur Ehr" (10,B [1870-1913]-074); Plafond im Hause Emil Hesse, Altona (10,B um 1895-074); "Osterspaziergang" (10,B [um 1875 ?]-074); Gemälde im Hause August Fitgers, Duluth USA (10,B [1870-1913]-074);
Bestandsgeschichte: "Abundantia", Restaurant Pforte in Hamburg (10,B 1897-074)
10,B AL-880: Hamburger Rathaus - Kaisersaal, Senatstreppe, Phönixsaal
10,B AL-881: Illustration zu dem Brief Dr. Luthers an seinen kleinen Sohn Hans
10,B AL-882/1: Freunde, Bekannte und Korrespondenzpartner Fitgers: Behre, Julia; Drost, Karl u. Frau Maria; Fette, H.; von Garnier, General; Georg II., Herzog von Sachsen-Mein.; Grevenberg, Auguste; Hoff, Carl; Jansen; Knille, Otto; Lindner, Amanda; Kropp; Lasius, O.; Melchers, L. H. Carl; Murtfeldt, Amalie; Nyblom, Carl Rupert; Pohle, Leon; Sagemühl, Brüder, Schützlinge A. F.; von Scheffel, Victor; Schröter, Baron von; Vierling, Gustav; Wallesch, Hedwig; Wiggers, Moritz; Wittisch, Manfred
10,B AL-882/2: Freunde, Bekannte und Korrespondenzpartner Fitgers: nicht identifizierte Personen
10,B AL-886: Hamburger Ratsweinkeller
10,B AL-887: nicht identifizierte Werke A. Fitgers
10,B AL-1284: "Shakespeares Sturm", Sigfried Fitger, Stockholm (10,B [1870-1913]-074)
10,B-Kartei-2660: A. Fitgers Grabmal auf dem Riensberger Friedhof (10,B 1909-22)
10,B-Kartei-2661: Emil Fitger (10,B [1870-1913]-22)
Dorothea Breitenfeldt
1976 (2017)
2
Bestand
Literaturhinweise zur Biographie Arthur Fitgers: Wilhelm Gilly: Arthur Fitger. Eine Studie zum malerischen Oeuvre des Delmenhorster Malerpoeten (= Delmenhorster Schriften 11), Delmenhorst 1984. Regine C. Hrosch: "Welttheile und Winde". Arthur Fitgers Gemälde im Haus Seefahrt zu Bremen. Eine Studie zur Kunst der Gründerzeit, Bremen 1996. Bärbel Isler: Arthur Fitger. Malerpoet aus Delmenhorst, in: Delmenhorster Heimatjahrbuch, hrsg. vom Heimatverein Delmenhorst, Delmenhorst 2016, S. 126-137. Jürgen Schwalm: Arthur Fitger und Theodor Schwalm. Dokumente einer Künstlerfreundschaft in Bremen, Manstedt 1997.
Literatur: Hermann Tardel: Art. Arthur Figer, in: Bremische Biographie des neunzehnten Jahrhunderts, hrsg. von der Historischen Gesellschaft des Künstlervereins, Bremen 1912, S. 133-145. Hermann Tardel: Arthur Fitger als Publizist. Mit einer Bibliographie, in: Bremisches Jahrbuch 28, Bremen 1922, S. 80-95. Wolfgang J. Türk: Arthur Fitger (1840-1909). Ein Bremer Maler des Späthistorismus, in: Historismus in Nordwestdeutschland, Oldenburg 2001, S. 128-147.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.