Cecilienschule zu Gumbinnen (Bestand)
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XX. HA, Rep. 75 c
Tektonik >> TERRITORIALÜBERLIEFERUNGEN, PROVINZIAL- UND LOKALBEHÖRDEN >> Preußenland / Ostpreußen >> Die preußische Provinz bis 1945 >> Kirchen-, Schul- und Medizinalverwaltung
Laufzeit: 1883 - 1944
Findmittel: Datenbank; Sammelfindbuch, 1 Bd.
Vorbemerkung
Bestandsgeschichte:
Die im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz vorhandene Territorialüberlieferung Ostpreußens setzt sich im Wesentlichen aus denjenigen Beständen, Nachlässen und Sammlungen des früheren Staatsarchivs Königsberg/Preußen zusammen, die vor Ende des Zweiten Weltkriegs nach Westen verlagert und über das damalige Staatliche Archivlager in Göttingen 1979 an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz abgegeben wurden. Während das Archiv des Deutschen Ordens (bis 1525) und des Herzogtums Preußen (bis 1701) fast vollständig hier zur Verfügung stehen, nimmt die Überlieferungsdichte im folgenden Zeitraum kontinuierlich ab; im späten 19. und im 20. Jahrhundert ist dann nur noch ein kleiner Ausschnitt des ursprünglichen Archiv- bzw. Behördenschriftguts vorhanden.
Das im damaligen Staatsarchiv Königsberg unter den Reposituren 75 Lehrerseminare und 75 a Gymnasium in Tilsit verwahrte Archivgut ist nicht überliefert. Bei der vorliegenden Überlieferung handelt es sich um Archivalien, die im Februar 1992 aus dem Archivdepot der ehemaligen staatlichen Archivverwaltung der DDR in Barby ins Geheime Staatsarchiv gelangten und der neu gebildeten Repositur Rep. 75 c Cecilienschule zu Gumbinnen in der XX. HA Historisches Staatsarchiv Königsberg zugeordnet wurden. Grundlage für die durch die Unterzeichnete vorgenommene Retrokonversion war das Findmittel von 1992.
Weiterführende Literatur:
- Bock, Eberhard: 150 Jahre Cecilienschule Gumbinnen 1810 - 1960. Bielefeld 1960.
- Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, herausgegeben von Walther Hubatsch, Band 1: Ost- und Westpreußen, bearbeitet von Dieter Stüttgen, Marburg/Lahn 1975, Seite 7 folgende.
- Forstreuter, Kurt: Das Preußische Staatsarchiv in Königsberg. Göttingen 1955.
- Jähnig, Bernhart: Verlagerung der Königsberger Archivbestände von Göttingen nach Berlin. In: Der Archivar, Jahrgang 34, Heft 3, 1981, Spalte 400 - 402.
- Täubrich, Rainer (Bearbeiter): Archive in Ostpreußen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Bonn 1990.
- Archiwum Panstwowe w Olsztynie: informator o zasobie archiwalnym / opracowal Mariusz Tomasz Korejwo. Warszawa: Naczelna Dyrekcja Archiwów Panstwowych; Archiwum Panstwowe w Olsztynie, 2007
- Verzeichnisse der 1944 nach Grasleben überführten Archivalien des Staatsarchivs Königsberg. In: Preußenland. Neue Folge 7/2016, Seite 155 - 176.
Formalangaben:
Letzte vergebene Nummer*: 8
(* bei Signierung nach nc)
Umfang (in laufenden Metern): 0,2
Lagerungsort : Dahlem
Die Akten sind auf rosafarbenen Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
XX. HA, Rep. 75 c Nr. #
Zitierweise:
XX. HA Historisches Staatsarchiv Königsberg, Rep. 75 c Cecilienschule zu Gumbinnen, Nr. #
Berlin, 28. Februar 2020 (Constanze Krause M.A.; Archivamtsrätin)
Zitierweise: GStA PK, XX. HA, Rep. 75 c
Vorbemerkung
Bestandsgeschichte:
Die im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz vorhandene Territorialüberlieferung Ostpreußens setzt sich im Wesentlichen aus denjenigen Beständen, Nachlässen und Sammlungen des früheren Staatsarchivs Königsberg/Preußen zusammen, die vor Ende des Zweiten Weltkriegs nach Westen verlagert und über das damalige Staatliche Archivlager in Göttingen 1979 an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz abgegeben wurden. Während das Archiv des Deutschen Ordens (bis 1525) und des Herzogtums Preußen (bis 1701) fast vollständig hier zur Verfügung stehen, nimmt die Überlieferungsdichte im folgenden Zeitraum kontinuierlich ab; im späten 19. und im 20. Jahrhundert ist dann nur noch ein kleiner Ausschnitt des ursprünglichen Archiv- bzw. Behördenschriftguts vorhanden.
Das im damaligen Staatsarchiv Königsberg unter den Reposituren 75 Lehrerseminare und 75 a Gymnasium in Tilsit verwahrte Archivgut ist nicht überliefert. Bei der vorliegenden Überlieferung handelt es sich um Archivalien, die im Februar 1992 aus dem Archivdepot der ehemaligen staatlichen Archivverwaltung der DDR in Barby ins Geheime Staatsarchiv gelangten und der neu gebildeten Repositur Rep. 75 c Cecilienschule zu Gumbinnen in der XX. HA Historisches Staatsarchiv Königsberg zugeordnet wurden. Grundlage für die durch die Unterzeichnete vorgenommene Retrokonversion war das Findmittel von 1992.
Weiterführende Literatur:
- Bock, Eberhard: 150 Jahre Cecilienschule Gumbinnen 1810 - 1960. Bielefeld 1960.
- Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, herausgegeben von Walther Hubatsch, Band 1: Ost- und Westpreußen, bearbeitet von Dieter Stüttgen, Marburg/Lahn 1975, Seite 7 folgende.
- Forstreuter, Kurt: Das Preußische Staatsarchiv in Königsberg. Göttingen 1955.
- Jähnig, Bernhart: Verlagerung der Königsberger Archivbestände von Göttingen nach Berlin. In: Der Archivar, Jahrgang 34, Heft 3, 1981, Spalte 400 - 402.
- Täubrich, Rainer (Bearbeiter): Archive in Ostpreußen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Bonn 1990.
- Archiwum Panstwowe w Olsztynie: informator o zasobie archiwalnym / opracowal Mariusz Tomasz Korejwo. Warszawa: Naczelna Dyrekcja Archiwów Panstwowych; Archiwum Panstwowe w Olsztynie, 2007
- Verzeichnisse der 1944 nach Grasleben überführten Archivalien des Staatsarchivs Königsberg. In: Preußenland. Neue Folge 7/2016, Seite 155 - 176.
Formalangaben:
Letzte vergebene Nummer*: 8
(* bei Signierung nach nc)
Umfang (in laufenden Metern): 0,2
Lagerungsort : Dahlem
Die Akten sind auf rosafarbenen Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
XX. HA, Rep. 75 c Nr. #
Zitierweise:
XX. HA Historisches Staatsarchiv Königsberg, Rep. 75 c Cecilienschule zu Gumbinnen, Nr. #
Berlin, 28. Februar 2020 (Constanze Krause M.A.; Archivamtsrätin)
Zitierweise: GStA PK, XX. HA, Rep. 75 c
Umfang: 0,2 lfm (8 VE); Angaben zum Umfang: 0,2 lfm (8 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ