PfA Orsbach St. Peter (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 07 Pfarreien >> 07.02 Pfarrarchive im BDA
1950 - 1956
Errichtung: vor 1699 / Wiedererrichtung: 1840 "Orsbach gehörte zur Mutterpfarre Laurensberg St. Laurentius und war dem Aachener Marienstift zehntpflichtig, nach bisherigen Feststellungen 1366 erstmals diesbezüglich genannt. Vermutlich gab es damals hier schon länger ein Gotteshaus, worauf die alte cis"-Glocke schließen lässt. 1658 wird berichtet, dass der Pastor von Vaals in der Kapelle die heilige Messe gefeiert habe wegen der weiten Entfernung der Bewohner von der Mutterpfarre. Mit Paulus Preuten (1677-1717) beginnt die Reihe der bekannten Seelsorger von Orsbach. 1699 hatte der Herr von Bongard die Kollatur, 1712 die Ortsansässigen. Damals hatte Orsbach schon Pfarrechte. Die Pfarre gehörte zum Bistum Lüttich. Bei der Organisation des ersten Bistums Aachen 1804 wurde Orsbach St. Peter und Paul Pfarre im Kanton Burtscheid, doch bei der dritten Organisation vom 28. August 1808 mit der Pfarre Laurensberg vereinigt. Mit Datum vom 3. April 1840 wurde Orsbach wieder von St. Laurentius getrennt. Von 1900 bis 1917 gehörte die Pfarre zum Dekanat Kornelimünster, danach bis zum 23. August 1973 zum Dekanat Herzogenrath." Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 158. Pfarrbezirk: Aachen-Orsbach, Lemiers (deutscher Anteil)
2 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ