D 303, 604
D 303 Domkapitel Minden - Akten
Domkapitel Minden - Akten >> 21. Zinsgefälle
1443-1793
Enthaeltvermerke: Enthält: Heinrich Jordeninck gen. Brandt, Bürger zu Mandelsloh ./. Johann Kroger zum Hülstenberg wegen eines Gartens vor dem Simeonstor (vor Daniel Berner, Domsenior Marsen von Mandelsloh und dem Domkapitel ) 1508 Verzicht des Johann Nigenborch, Baumeister der Kirche zu Minden, gegenüber dem Dompropst Daniel Berner auf Gärten zugunsten einer Leibzucht für seine Frau Geische 1493 Auflassung des Garten in dem Brule vor Minden seitens des Hinrick Boberd an den Dompropst Daniel Berner, Belehnung des Geverde Bussen und seiner Frau Gesken 1514 Auflassung von zwei Gärten vor dem Kuhtor seitens des Ludeke Meysolle an den Dompropst Daniel Berner (Barner), Belehnung des Hermen Wentrop 1515 Auflassung eines Gartens in dem Brule vor Minden seitens des Jacop Junge, Bürger zu Minden, an den Dompropst Daniel Barner, legum doctor, Belehnung des Hinrick Boberde 1500 Belehnung des Balthasar Knaust, Dr. Junior durch den Dompropst Johann von Schorlemer mit einem Gorgonius- Erbpachtgarten vor dem Simeonstor nach dem Ankauf von Albert Rustes , Bürgermeister zu Stadthagen 1616 Bestätigung einer durch den schwedischen Kanzler Heinrich Bessel im Jahre 1648 erfolgten Belehnung mit einem Garten vor dem Simeonstor durch den Dompropst Johann von Neuhoff 1654 Belehnung des Meisters Peter Albrecht mit einem Garten vor dem Simeonstor durch den Dompropst Johann Georg von Neuhoff 1654 Verkauf eines Kamps über dem Olden Graben durch Arnt Wasmer an Gerd Huddinck 1443 Revers des Borchart Ratchinck über die Belehnung mit einem Garten vor dem Simeonstor durch den Dompropst Johann von Schorlemer 1612 Restanten der Gorgoniuszinsen 1604 Entschuldigung der Jungfer Anna Hedewig Müller wegen ihres Zinsrückstands 1720 Belehnung des Claus Sander, Bürger zu Minden, mit einem Garten vor dem Simeonstor durch den Dompropst Burchard von Langen 1600 Zitierung des Hermen Wittenberges names des Dompropstes Johan Rotger Torck wegen seiner Rückstände 1674 desgleichen des Franciscus Boyer wegen seiner Frau geb. Dops 1674 Zitierungen wegen der Rückstände 1674-1675 Urlaub des Camerarius Ernesti wegen Nichtteilnahme am Gorgonius-Gericht 1722 Johann Henrich Pieper, Bürger zu Minden ./. Christoph Wehrmann wegen unrechtmäßiger Eintragung des eigenen Namens in das dompropsteiliche Register 1714 Entschuldigung des Johann Arnold Lippeding als Vormund für die Jungfer Eickmeier wegen des Stadtbrandes 1731, 1738 Zinspflicht des Commissionsrat Aschoff 1784 Hockel zu Lingen wegen des geforderten Pachtzinses 1793
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.2. Fürstentum Minden (Tektonik)
- 1.4.2.1. Verwaltungsbehörden und Landstände, Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Minden / Akten (Bestand)
- 21. Zinsgefälle (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International