Klage1) der Jungfer Anna Christine Wernekinck (Weinkinck),2) des Dr. Roye als Vormund der Kinder des verstorbenen Werneking (Wernicke),3) des Gerhard Herman Dyckhoff,4) der Witwe Busch gebe. Anna Rödde./. 1) Johan Kaspar Hoyer (Hewer),2) Johan Bolle,wegen eines neuen Schweinestalls des Hoyer und Verunreinigung der Stiege.
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B-Acta scab, III 104
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1701-1800
1703
Enthält: Klage 1) der Jungfer Anna Christine Wernekinck (Weinkinck) am Markt hinder der Apotheke, 2) des Dr. Roye als Vormund der Kinder des verstorbenen Apothekers Werneking (Wernicke), 3) des Apothekers Gerhard Herman Dyckhoff, Nachfolgers des Apothekers Werneking und Käufers von dessen Haus, 4) der Witwe Busch gebe. Anna Rödde gegen 1) Bäcker Johan Kaspar Hoyer (Hewer), 2) Johan Bolle, 1703, wegen eines neuen Schweinestalls des Hoyer und Verunreinigung der Stiege. Erwähnt werden Bernard Mergelkamp und Laurenz Vagedes. Anlagen in Abschrift: 1) Auszug eines Kaufbriefs über Wernekings Haus. vor dem Offizial verkaufen (Datum fehlt) Meister Johan Thorborg und seine Frau Beele dem Johan Missing und seiner Frau Else ihr Haus zwischen Häusern des Johan Berhorst und des Klaus Taschemaker mit dem Eingang durch die Gruetstiege und eine andere Stiege vom Markt aus, mit zwei Bänken in der Lambertikirche und dem Wasserweg zum Brunnen beim Kaeke. 2) Kaufbrief des Hauses des Beklagten Hoyer. Vor dem Offizial verkaufen am 13. 9. 1635 die Eheleute Jakob von Dorsten und Katharina Stoltenkampf den Eheleuten Henrich Schwick und Gertrud Dorsel ihr Haus am Markt zwischen Apotheker Werner Werneking und Severin Stoltenkampf mit zwei Stätten in der Lambertikirche. Die Käufer überlassen den Verkäufern ihr Haus auf der Bergstraße zwischen Häusern des verstorbenen Ludger Hoiering, jetzt Wessel Deitmar und der Witwe Herman Isfort nebst einer Frauenstätte in der Martinikirche. Zeugen: Die Siegelkammerdiener Herman Nyerman und Johan Missing. 3) Hinrick Schweck erklärt 1644, gemeinschaftlich dem dem Apotheker Albert Wulffers ein Tor an der Stegge gemacht zu haben. 4) Vertrag zwischen Johan Stromberg einerseits und der Katharina Borneman und dem rechten Sohn Jasper andererseits von 1527, Freitag nach Oculi, wegen Anlegung und Unterhaltung einer Gosse. Zeugen: Henrich Rothlandt und Werneke Hilmerinck. Notar: Godfrid Mercatoris. 5) Kaufbrief über das Haus des verstorbenen Christoffer Schwick am Prinzipalmarkt zwischen Häusern des Blickschlägers (?) Johan Bolle und des verstorbenen Apothekers Werneking. Am 28. 11. 1701 verkaufen a) Katharina Schwick, Frau Dr. juris Kaspar Hüger, b) Jungfer Klara Maria Schwick im Kloster Hoffringe, c) Jungfer Maria Gertrud Schwick, den Eheleuten Bäcker Johan Kaspar Hoyer und Anna Katharina Holthaus ihr (Schwicks) Haus am Prinzipalmarkt neben der Apotheke versus Ludgeristraße mit den Kirchenbänken. Dr. Hüger wohnt vorn an der Neubrückenstraße. Zeugen: Stadtratsdiener Herman Gnilicker (oder Guilicker) und Straßenbauer Bernard Thorhaen. Notar: Lambert Hüveth. 6) Am 4. 12. 1701 verkaufen die Eheleute Kaufhändler Johan Bolle und Anna Tepe mit Zustimmung ihrer Schwiegersöhne Johan Henrich Lennigo und Herman Henrich Nyeberg den Eheleuten Bäcker Johan Kaspar Hoyer und Anna Katharina Holthaus ihre Hinterküche (?), die hinter des verstorbenen Schwick Haus liegt und die sie für ex discussione Nolte angekauft haben. Käufer wohnen am Roggenmarkt. Zeugen: Henrich Mauritz.
Archivale
Information on confiscated assets
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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