Akten über Trauerfeierlichkeiten in Nürnberg anlässlich des Todes von Kaiser Joseph II. (20.2.1790)
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B 5/II Nr. 71
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1778 - 1790
Enthält: Anweisung zu den Trauerfeiern. Ratsverlässe für das Kirchen- und Vormundamt. Berichte und Verlässe des Kirchen- und Vormundamtes (teils Extrakte) zu den Trauergottesdiensten (v.a. über die Trauerpredigen) sowie Briefe und Berichte der Prediger dazu (u.a. Brief des David Jakob Schmitthenner, Prediger der Evang. Reform. Gemeinde, 4.3.1790).Trauerpredigt in St. Jakob von Prediger M. E. M. Schmidbauer (10 Bl.).Extrakt aus dem Bericht über die Trauerveranstaltungen zum Tod Karls VI. sowie eine bearbeitete Instruktion zu den Trauerveranstaltungen zum Tod von Maria Theresia, wohl als Vorlage für die gedruckte Instruktion des Kirchen- und Vormundamtes zu den Trauerveranstaltungen anlässlich des Todes von Joseph II. (3.3.1790).Verzeichnis der geläuteten Glocken 14.2.1790 von Johann Kauffmann, Messner bei St. Sebald.Drucke:Lat. Traueroden der Trauerveranstaltungen."Beicht und Absolutionsformeln" 1746 (gedruckt bei Franz Köngott)."Allgemeine Kirchen- und anderen andächtigen Gebeten"1778 (gedruckt bei Johann Joseph Fleischmann, Raths- und Kanzleibuchdrucker).Gedächtnispredigt von Georg Wolfgang Panzer (Schaffer bei St. Sebald).Gedächtnispredigt von Johann Sigmund Stör, Frühprediger bei St. Walpurg (1790), 13 Bl."Elegie an den sterbenden Kaiser Joseph II. von Eulogius Schneider, Professor zu Bonn, 1790", 4 Bl.Panegyricus für Jospeh II. (Lat.) 15 Bl. "Josephs II. Tod von der lehrreichen Seite betrachtet" von Johann Jacob Römer, Lehrer am hiesigen Gymnasium, 15 Bl.Trauerrede auf Joseph II. gehalten vor dem hohen Reichskammergericht zu Wetzlar von Eulogius Schneider (26.3.1790), 20 Bl."Oden der Todesfeier Josephs des Zweyten geweiht. Aus dem Lateinischen des Herrn Prof. Jägers frey, doch metrisch übersetzt. 1790", 4 Bl.Lob- und Gedächtnisrede (am 3. 5. 1790 im gr. Saal des Rathauses gehalten von Wolfgang Jäger, übersetzt von Johann Paul Sattler, Conrektor und Professor am Gymnasium), 9 Bl.Lat. Leichenrede (1790).Gedächtnispredigt auf Joseph II. und Maria Theresia des Dr. Johann Andreas Sirt., 11Bl.Gedächtnispredigt gehalten in der Evangelisch-Lutherischen Kirche zum Heiligen Geist in Wetzlar von Pfarrer Friedrich Gieße,1790, 28 Bl.Trauerrede auf die verewigte Maria Theresia, 1781, 9 Bl.Darin:"Friedens- und Kriegscourier" (3.3.1790, 7.5.1790)"Nürnbergerische K.R.Ober-Postamts-Zeitung" (8.5.1790)
Umfang/Beschreibung: Folio-Pappband, c.a. 300 Bl.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Fleischmann, Johann Josef
Gieße, Friedrich
Jäger, Wolfgang
Joseph II. (Kaiser)
Karl VI. (Kaiser)
Kaufmann, Johann
Köngott, Franz
Maria Theresia, Kaiserin
Panzer, Georg Wolfgang
Römer, Johann, Jacob
Sattler, Johann Paul
Sattler, Paul
Schmidtbauer, M. E.M.
Schmitthenner, Johann David Jacob
Schneider Eulogius
Sirt, Johann Andreas Dr.
Stör, Johann Sigmund
Evangelisch-Lutherischen Kirche zum Heiligen Geist
Rathaussaal
Reichskammergericht
Walpurgiskapelle
Wetzlar
Trauer
Trauerfeier
Tod
Kaiser
Druckschriften
Evang. Reform. Gemeinde
Reformierte Gemeinde
Nürnbergerische K.R.Ober-Postamts-Zeitung
Friedens- und Kriegscourier
Glockenläuten
Gedächtnispredigt
Panegyricus
Trauerrede
Trauerode
Gedächtnispredigten
Beichtformeln
Trauergottesdienst
Glockläuten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ