Justizvollzugskrankenhaus (Landesstrafanstalt) Hohenasperg: Personalakten von Bediensteten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 333 VI
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium
1946-1995 (Vorakten ab 1930)
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Personalakten von Bediensteten des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg. Die Bandbreite reicht von Verwaltungsmitarbeiter(inne)n über Aufsichtspersonal bis zu medizinischen Beschäftigten. Die Dienstzeiten dieses Personals lagen im wesentlichen zwischen 1946 und 1995, in einigen wenigen Einzelfällen erstreckten sich die Dienstzeiten auch auf Zeiträume von 1930 bis 1945.
Die Personalakten wurden 2018 im Justizvollzugskrankenhaus bewertet. Ins Archiv wurden vor allem übernommen: Akten von langjährigen Bediensteten (mehr als 20 Jahre), Akten von Bediensteten in besonderen Funktionen (Leitungsaufgaben, ärztliche Leitung) und Personalakten mit interessanten Inhalten (Disziplinarprobleme, Meldungen, Ermittlungen) als inhaltliche Informationen zu Haftalltag und -vorkommnissen. Die Unterlagen kamen als Zugang 2018/046 ins Staatsarchiv.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält ausschließlich Personalakten von Beschäftigten und Bediensteten des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg bzw. der Vorgängerinstitution: Landesstrafanstalt Hohenasperg (1948-1968). 2018 wurden eine größere Menge abgeschlossener Personalakten ehemaliger Beschäftigter ausgeschieden. Die Akten wurden direkt im Justizvollzugskrankenhaus gemeinsam von der Verwaltung und dem Staatsarchiv gesichtet und bewertet. Übernommen ins Archiv wurden die Akten von Beschäftigten - die langjährig beschäftigt waren (mehr als 20 Jahre) - deren Akten interessante Vorkommnisse enthielten, die inhaltliche Informationen zu Alltag und Besonderheiten des Justizvollzugs im Justizvollzugskrankenhaus bzw. auf dem Hohenasperg ergaben, zum Beispiel Disziplinarprobleme, Meldungen, Ermittlungen usw. - die besondere Leitungsfunktionen hatten: Ärztliche Leitung, Verwaltungsleitung. Es handelt sich überwiegend um Personalakten von Verwaltungsmitarbeitern, von Justizvollzugsbediensteten, von Ärzten und ärztlichem Personal, von Lehrern, Sozialarbeitern, Erziehern und Pfarrern. Der zeitliche Schwerpunkt der Akten liegt auf den 1950er bis 1980er Jahren. Einige wenige Akten enthalten auch Dienstzeiten und -vorkommnisse vor 1946. So enthält Bü 90, die Personalakte des Oberverwalters Matthäus Söll, auch Schriftstücke zu den Geschehnissen auf dem Hohenasperg im April 1945 und während des Nationalsozialismus. Akten aus den 1970er Jahren enthalten vereinzelt auch Hinweise auf besondere Maßnahmen im Justizvollzugskrankenhaus wegen der Aufnahme von RAF-Häftlingen. Die Akten wurden als Zugang 2018/046 ans Staatsarchiv abgeliefert. Sie wurden im Rahmen eines Freiwilligendienstes (FSJ Kultur bzw. Bundesfreiwilligendienst) von Sara Lombardi und Daniel Wizemann unter Anleitung von Dr. Elke Koch erschlossen.
Der Bestand enthält Personalakten von Bediensteten des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg. Die Bandbreite reicht von Verwaltungsmitarbeiter(inne)n über Aufsichtspersonal bis zu medizinischen Beschäftigten. Die Dienstzeiten dieses Personals lagen im wesentlichen zwischen 1946 und 1995, in einigen wenigen Einzelfällen erstreckten sich die Dienstzeiten auch auf Zeiträume von 1930 bis 1945.
Die Personalakten wurden 2018 im Justizvollzugskrankenhaus bewertet. Ins Archiv wurden vor allem übernommen: Akten von langjährigen Bediensteten (mehr als 20 Jahre), Akten von Bediensteten in besonderen Funktionen (Leitungsaufgaben, ärztliche Leitung) und Personalakten mit interessanten Inhalten (Disziplinarprobleme, Meldungen, Ermittlungen) als inhaltliche Informationen zu Haftalltag und -vorkommnissen. Die Unterlagen kamen als Zugang 2018/046 ins Staatsarchiv.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält ausschließlich Personalakten von Beschäftigten und Bediensteten des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg bzw. der Vorgängerinstitution: Landesstrafanstalt Hohenasperg (1948-1968). 2018 wurden eine größere Menge abgeschlossener Personalakten ehemaliger Beschäftigter ausgeschieden. Die Akten wurden direkt im Justizvollzugskrankenhaus gemeinsam von der Verwaltung und dem Staatsarchiv gesichtet und bewertet. Übernommen ins Archiv wurden die Akten von Beschäftigten - die langjährig beschäftigt waren (mehr als 20 Jahre) - deren Akten interessante Vorkommnisse enthielten, die inhaltliche Informationen zu Alltag und Besonderheiten des Justizvollzugs im Justizvollzugskrankenhaus bzw. auf dem Hohenasperg ergaben, zum Beispiel Disziplinarprobleme, Meldungen, Ermittlungen usw. - die besondere Leitungsfunktionen hatten: Ärztliche Leitung, Verwaltungsleitung. Es handelt sich überwiegend um Personalakten von Verwaltungsmitarbeitern, von Justizvollzugsbediensteten, von Ärzten und ärztlichem Personal, von Lehrern, Sozialarbeitern, Erziehern und Pfarrern. Der zeitliche Schwerpunkt der Akten liegt auf den 1950er bis 1980er Jahren. Einige wenige Akten enthalten auch Dienstzeiten und -vorkommnisse vor 1946. So enthält Bü 90, die Personalakte des Oberverwalters Matthäus Söll, auch Schriftstücke zu den Geschehnissen auf dem Hohenasperg im April 1945 und während des Nationalsozialismus. Akten aus den 1970er Jahren enthalten vereinzelt auch Hinweise auf besondere Maßnahmen im Justizvollzugskrankenhaus wegen der Aufnahme von RAF-Häftlingen. Die Akten wurden als Zugang 2018/046 ans Staatsarchiv abgeliefert. Sie wurden im Rahmen eines Freiwilligendienstes (FSJ Kultur bzw. Bundesfreiwilligendienst) von Sara Lombardi und Daniel Wizemann unter Anleitung von Dr. Elke Koch erschlossen.
91 Büschel (2,7 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ