Walter Trefz - Der Förster vom Kniebis
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 R030025/201
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003 >> Oktober 2003
14. Oktober 2003
Mit kompromisslosem Engagement gegen das Waldsterben machte sich der heute fünfundsechzigjährige Förster a. D. Walter Trefz zum unbequemen Untertan. Seine knapp 1000 Seiten starke Personalakte dokumentiert seinen Widerspruchsgeist. Trotz zeitweiligem Redeverbot, wurde der Kniebis-Förster zum gefragtesten Interviewpartner von Presse, Rundfunk und Fernsehen. Oft hatte der Streiter in Sachen Naturschutz Erfolg. So gelang es ihm während einer Borkenkäferplage, Wald und Forstrevier giftfrei zu halten und den Käfer dennoch erfolgreich zu bekämpfen. Schon als Junge fand Walter Trefz den täglichen Schulweg durch den Wald lehrreicher und faszinierender als die Schule selbst. Seine Lebensaufgabe ist der Wald bis heute geblieben. Am liebsten sind ihm inzwischen Führungen mit Kindern. Sein großes Thema: Wildnis im Schwarzwald. Markus Brock begleitete den charismatischen Kämpfer und ließ sich erzählen, warum der Erlebnisraum Natur für den Menschen so wichtig ist.
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Markus Brock bei...
Trefz, Walter; Förster
Schwarzwald; Kniebis-Förster
Berufswelt: Förster
Naturschutz
Porträt; Förster Walter Trefz
Wald
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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