Generalia
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01.01.02 A, A 3753
Ju 4
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.07 Justizverwaltung und Strafvollzug >> 2.07.01 Justizwesen allgemein
1648 - 1695
Enthält: Eidesformel des 17. Jhs. aus Justizverwaltung und Stadtverwaltung (vergl. Vw 18 ff.) o.D.; Eid des Bürgermeisters von 1666; Gogerichtsfrohnen betr. 1648; Gogericht zu Salzuflen betr. 1660; Schreiben an den Gorichter zu Salzuflen betr. Abgrenzung der Gogerichtskompetenz vom Seddelgericht in Lemgo 1660; Ius primae instantiae 1663 (Recht der ersten Instanz); Responsum in puncto Resignationis Praebendarum (Verzicht der Pfründe/ Einkommen) Brem. der Universität Helmstedt 1666; Zeugnis für Fr. Ad. Kleinsorge als ehemalige Advokaten und Syndicus der Stadt Lemgo 1664; Revisionsordnung von 1669 (Abschirft); "Cantzley Detmold begehret den Baden Caspar Heyden über einige Interrogatoria zu befragen" 1683 (gerichtliche Fragepunkte); Verbot der Advokatur des Johannis Theopoldi auf Verlangen des Landesherrn wegen "spitzige, stachelige" und "ungezähmte Arth zu schreiben" 1674; Kammergerichtssteuer betr. (vergl. Co 136) 1676; Bewerbung um die durch Tod des Dr. Vergenius vakante Stelle des Prokurators am Reichskammergericht 1680; Freidrich Henr. von Gülich in Sachen der Porkuratur, anliegend Schreiben von 1690/87, von 1680; Auslieferung eines Gefangenen an die fürstl. Paderbornischen Bedienten und Zusicherung der Rechte des Ius Gladii betr. 1680; Aufschub einer Taufe betr. (Prozess in Sachen Catharina Gertrud Clasing sontra Christian Knigge) 1695
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ