Oberamtsberichte, Bd. 76
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 520 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1799
Enthält u. a.: Beeinträchtigung des Branntweinurbars der landvogteilichen Seidau (Bl. 57-68).- Aufhebung des Verbotes zum Branntweinbrennen (Bl. 69-70).- Gesuch der Landreiter um eine Besoldungszulage (Bl. 86-88).- Austausch armer Untertanen zwischen der Oberlausitz und den Erblanden (Bl. 89-94).- Spekulationen mit böhmischem Getreide durch Oberlausitzer Gutsbesitzer und Händler (Bl. 102-104).- Differenzen über das Abzugsgeld in Ruhland (Bl. 120-126).- Anzeige von Überschwemmungsschäden (Bl. 195).- Außerordentliche Rekrutengestellung (Bl. 204, 264).- Görlitzer Brauordnung (Bl. 229-256).- Strittige Fuhrdienste der Gemeinde Eckartsberg und des dortigen Zweihufengutes "Oberhasenberg" (Bl. 275-280).- Appellation gegen die vom Rat zu Görlitz verfügte Holzpreiserhöhung (Bl. 293-312).- Bierzwang der Stadt Bernstadt gegenüber dem Eigenschen Kreis (Bl. 367-370).- Einrichtung und Aufbewahrung der Kirchenbücher (Bl. 375-378).- Differenzen zwischen dem Rittergut Ruhland und dem Rittergut Kleinkmehlen wegen der Hutung (Bl. 390-396).- Wachslichter- und Tafelwachsfabrikation in Muskau (Bl. 397-400).- Verschärfung des Werbemandats von 1792 (Bl. 463-474).- Kirchenkollekte für die Hochwassergeschädigten in den Erblanden (Bl. 477-478).- Untersuchung wegen Falschmünzerei (Bl. 479-484).- Ernteprognose (Bl. 512).- Zahlung der Verpflegungsgelder für die wegen Verbrechen oder Geisteskrankheiten in erbländische Anstalten einzuliefernde Untertanen des Oberamts und der Landeshauptmannschaft (Bl. 519-533).- Differenzen beim Vertrieb Großschönauer Damastmuster (Bl. 540-546).- Gestellung von Rekruten und Pferden für den Artilleriedienst (Bl. 594-603).- Auspfarrung der Gemeinde Niederfriedersdorf aus der Kirche in Spremberg (Bl. 604-611).- Dienstdifferenzen in Nieder Ludwigsdorf (Bl. 616-622).- Ernteergebnisse (Bl. 683-684).- Unterschlagung des Einfuhrzolles für ausländische Ochsen durch die Gutsherrschaft Ullersdorf (Bl. 685-692).- Berichtigung der Landesgrenze zwischen der Oberlausitz und Böhmen (Bl. 711).- Böhmisches Ausfuhrverbot für Getreide (Bl. 721-727).- Untersuchung wegen Münzfälscherei in Bautzen (Bl. 728-733).- Strittige Hutungsbefugnis der Rittergutsherrschaft auf Obercunewalde und Mittelcunewalde auf Grundstücken in Mittelcunewalde, domstiftlicher Anteil (Bl. 785-788).- Steuererlass für die Abgebrannten [Brandgeschädigten] in Wittichenau (Bl. 789-795).- Umwandlung von Laßnahrungen in Eigentum in der Standesherrschaft Muskau (Bl. 829-846).- Verletzung der Landesgrenze bei Oybin (Bl. 864-865).- Einfuhr schlesischer Tuche zum Appretieren (Bl. 866-874).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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