Schultheiß und Schöffen der Bank von der Propstei der Kollegiatkirche St. Servatius zu Maastricht, mit Namen Gerhart Keckus, Arndt Thees, Rycolt van Gemert, Wilhem Wreen, Hieronimus Meys, Reiner Varx, Johan Pellens und Frans Doelmans, bekunden, daß die Brüder Adolf und Oerlich Lupoltz Währschaft leisten bei dem Ankauf eines Hauses in der Stadt Maastricht, genannt der Creft, durch Ritter Wilhelm v. d. Bongart, das Hoem als Erbe des + Johan Lupoltz besessen hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Schultheiß und Schöffen der Bank von der Propstei der Kollegiatkirche St. Servatius zu Maastricht, mit Namen Gerhart Keckus, Arndt Thees, Rycolt van Gemert, Wilhem Wreen, Hieronimus Meys, Reiner Varx, Johan Pellens und Frans Doelmans, bekunden, daß die Brüder Adolf und Oerlich Lupoltz Währschaft leisten bei dem Ankauf eines Hauses in der Stadt Maastricht, genannt der Creft, durch Ritter Wilhelm v. d. Bongart, das Hoem als Erbe des + Johan Lupoltz besessen hat.
AA 0608, 733
AA 0608 Paffendorf (v.d.Bongart), Urkunden (AA 0608)
Paffendorf (v.d.Bongart), Urkunden (AA 0608) >> 1. Urkunden
1548 Januar 20
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Or. Perg., 8 gut erhaltene Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:56 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.2. N - Z (Tektonik)
- 1.3.2.3. Paffendorf (v.d. Bongart) (Tektonik)
- Paffendorf, Urkunden AA 0608 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International