Gottlieb Schalk, Schlosser, Braunfels gegen solms-braunfelsische Kanzlei, solms-braunfelsische Beamte des Amtes Greifenstein
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1, 3406
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
1757
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung der Bescheide der Bekl., mit denen der Kl. und dessen Bruder in das Inquisitionsverfahren gegen den Schwiegervater des Kl., Luther, unter der Anklage der Falschmünzerei gezogen worden waren, der vorübergehend inhaftiert worden war und der sein und das Handwerkszeug seines Schwiegervaters, um freies Geleit zu erlangen, als Kaution stellen und sich der Spezialinquisition unterziehen musste, Anspruch auf Entlassung des noch inhaftierten 15-jährigen Bruders des Kl., Anspruch auf Führung des Inquisitionsverfahrens gegen den Kl. unter Beachtung des gemeinen Rechtes und Reichskonstitutionen, Anspruch auf Überlassung einer Abschrift des Protokolls, in dem der Inquisit Luther den Kl. als Mittäter bei der Falschmünzerei denunziert hat, damit der Kl. seine Verteidigung aufbauen kann, Anspruch auf Führung des Inquisitionsverfahrens gegen den Kl. nur vor der Kanzlei zu Braunfels und nicht, wie geschehen vor der Kanzlei zu Greifenstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ