Überhang von Obstbäumen
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 1257
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
13.07.1788 - 12.07.1789
Enthält:
1788 Juli 13: Protokoll, Artelshofen.
Klage des Hans Ziegler gegen Jobst Meier, beide Fideikommissuntertanen zu Höfles (= Höflas). Meier hält eine Geiß, die er überall heruntreibt. Meier verlangt den Überhang von den Obstbäumen des Ziegler, wobei er selber dem Kläger keinen Überhang zugesteht. Meier verleumdet die Eheleute Ziegler in den Wirtshäusern.
1788 Oktober 11: Schreiben des Johann Georg Haller, Pflegers zu Hersbruck, an Johann Sigmund Haller in Nürnberg.
Ein weiterer Fall besteht zwischen der Witwe Ziegler, Höflas, und dem Hersbrucker Untertanen Hans Peter Schlenck zu Enzendorf.
Dabei: Protokoll vom selben Tag. Witwe Ziegler und ihr Sohn hinderten Schlenck, den Überhang ihrer Birnbäume an sich zu nehmen.
1788 Oktober 18: Protokoll, Artelshofen.
Die Ziegler und ihr Sohn Georg stellen den Fall auf ihre Weise dar. Tätig ist Johann Konrad Gröschel.
1789 Januar 24: Schreiben des A(dolf) A(nton) Molitor, Bambergischen Kastners zu Neuhaus, an den Verwalter zu Artelshofen.
Der Bambergische Lehenmann Jobst Meyer hat Probleme mit Johann Ziegler zu Höflas wegen des Überhangs.
1789 März 7: Schreiben des Pflegers zu Hersbruck, unterzeichnet in dessen Abwesenheit vom Stadtschreiber Johann Jakob Solger, an Johann Sigmund Haller in Nürnberg. Laut Vergleich zwischen Schlenck und der Witwe Ziegler erhält Schlenck 3 Metzen Birnen für 1788. Bislang hat er aber nur 2 Metzen erhalten.
1789 Juli 12: Protokoll (Kopie), Artelshofen.
Vergleich zwischen den Fideikommissuntertanen Margaretha Ziegler und Jobst Meier zu Höflas. Von den strittigen 7 Bäumen erhält Meier jährlich 7 Metzen Birnen. Anwesend sind auch die Vormünder der Ziegler, nämlich Hans Kämpf von Heuchling und Hans Ziegler von Pfaffenhofen, sowie auf Seiten des Meier der Bauer Hans Serz aus Oberartelshofen.
1788 Juli 13: Protokoll, Artelshofen.
Klage des Hans Ziegler gegen Jobst Meier, beide Fideikommissuntertanen zu Höfles (= Höflas). Meier hält eine Geiß, die er überall heruntreibt. Meier verlangt den Überhang von den Obstbäumen des Ziegler, wobei er selber dem Kläger keinen Überhang zugesteht. Meier verleumdet die Eheleute Ziegler in den Wirtshäusern.
1788 Oktober 11: Schreiben des Johann Georg Haller, Pflegers zu Hersbruck, an Johann Sigmund Haller in Nürnberg.
Ein weiterer Fall besteht zwischen der Witwe Ziegler, Höflas, und dem Hersbrucker Untertanen Hans Peter Schlenck zu Enzendorf.
Dabei: Protokoll vom selben Tag. Witwe Ziegler und ihr Sohn hinderten Schlenck, den Überhang ihrer Birnbäume an sich zu nehmen.
1788 Oktober 18: Protokoll, Artelshofen.
Die Ziegler und ihr Sohn Georg stellen den Fall auf ihre Weise dar. Tätig ist Johann Konrad Gröschel.
1789 Januar 24: Schreiben des A(dolf) A(nton) Molitor, Bambergischen Kastners zu Neuhaus, an den Verwalter zu Artelshofen.
Der Bambergische Lehenmann Jobst Meyer hat Probleme mit Johann Ziegler zu Höflas wegen des Überhangs.
1789 März 7: Schreiben des Pflegers zu Hersbruck, unterzeichnet in dessen Abwesenheit vom Stadtschreiber Johann Jakob Solger, an Johann Sigmund Haller in Nürnberg. Laut Vergleich zwischen Schlenck und der Witwe Ziegler erhält Schlenck 3 Metzen Birnen für 1788. Bislang hat er aber nur 2 Metzen erhalten.
1789 Juli 12: Protokoll (Kopie), Artelshofen.
Vergleich zwischen den Fideikommissuntertanen Margaretha Ziegler und Jobst Meier zu Höflas. Von den strittigen 7 Bäumen erhält Meier jährlich 7 Metzen Birnen. Anwesend sind auch die Vormünder der Ziegler, nämlich Hans Kämpf von Heuchling und Hans Ziegler von Pfaffenhofen, sowie auf Seiten des Meier der Bauer Hans Serz aus Oberartelshofen.
Archivale
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Haller, Johann Georg
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Kämpf, Hans
Indexbegriff Person: Meier, Jobst
Indexbegriff Person: Meyer, Jobst
Indexbegriff Person: Molitor, Adolf Anton
Indexbegriff Person: Schlenck, Hans Peter
Indexbegriff Person: Serz, Hans
Indexbegriff Person: Solger, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Ziegler, Georg
Indexbegriff Person: Ziegler, Hans
Indexbegriff Person: Ziegler, Johann
Indexbegriff Person: Ziegler, Margaretha
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Haller, Johann Georg
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Kämpf, Hans
Indexbegriff Person: Meier, Jobst
Indexbegriff Person: Meyer, Jobst
Indexbegriff Person: Molitor, Adolf Anton
Indexbegriff Person: Schlenck, Hans Peter
Indexbegriff Person: Serz, Hans
Indexbegriff Person: Solger, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Ziegler, Georg
Indexbegriff Person: Ziegler, Hans
Indexbegriff Person: Ziegler, Johann
Indexbegriff Person: Ziegler, Margaretha
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Artelshofen
Artelshofen - Oberes Dorf
Enzendorf
Hersbruck
Heuchling
Höflas
Neuhaus
Pfaffenhofen
Protokoll
Überhang Obstbaum
Untertan
Geiß
Verleumdung
Pfleger, Hersbruck
Verwalter Artelshofen
Kastner, Neuhaus
Lehenmann
Stadtschreiber Hersbruck
Vergleich
Einigung
Vormund
Bauer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ