Testament der Frau Lic. d. R. Johan Morrien, geb. Christine Nagels, vom 25. Oktober 1626, verkündet am 11. Januar 1627.
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B-Testa, II 324
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1626 - 1627
Darin: 30.12.1626, Kodizill. Vermächtnisse erhalten 1. die 3 Kinder ihrer + Schwester Frau Amtmann Heisterman, 2. ihre Pate Christine Morrien, 3. Gerhard Wesseling, Diener ihres Mannes. Der Mann erklärt in einer Eingabe an den Rat, dass er die Vermächtnisse - abgesehen von den persönlichen Sachen seiner Frau und den pia legata - nicht entrichten werde, da seine Frau Vermögen nicht hinterlassen habe.
Enthält: Als Erbe wird der Mann eingesetzt. Vermächtnisse erhalten 1. ihre Schwester, Frau Niehuis, 2. ihre Modder Enneken Niehuis, 3. ihre 3 Halbschwestern, 4. ihr Schwestersohn Lukas Uphus, 5. die Kinder des Johan Droste, 6. Herman Nagell, 7. Herman Niehuis (für Bücher), 8. Frau Pfennigmeister Diedrich Morrien, 9. Katharina Druig (wegen alter Dienste), 10. ihre alte Magd Margarete Walrave. Das Testament wird errichtet im Hause des Notars Johan Niehuis auf der Rotenburg, wo der Testator krank zu Bett liegt. Zeugen: Henrich Bünichman und Johan Hamicholt. Von Rats wegen: Dr. Henrich Frie Venth. Notar: Johan Lemgo.
Enthält: Als Erbe wird der Mann eingesetzt. Vermächtnisse erhalten 1. ihre Schwester, Frau Niehuis, 2. ihre Modder Enneken Niehuis, 3. ihre 3 Halbschwestern, 4. ihr Schwestersohn Lukas Uphus, 5. die Kinder des Johan Droste, 6. Herman Nagell, 7. Herman Niehuis (für Bücher), 8. Frau Pfennigmeister Diedrich Morrien, 9. Katharina Druig (wegen alter Dienste), 10. ihre alte Magd Margarete Walrave. Das Testament wird errichtet im Hause des Notars Johan Niehuis auf der Rotenburg, wo der Testator krank zu Bett liegt. Zeugen: Henrich Bünichman und Johan Hamicholt. Von Rats wegen: Dr. Henrich Frie Venth. Notar: Johan Lemgo.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ