Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen, gibt dem Klerus der Diözese Konstanz bekannt, daß er durch ins. Bulle Sixtus IV. mit Datum Rom, 23. Februar ("septimo kalendas Martii") 1480 zum päpstlichen Delegierten und Konservator des Klosters Weingarten bestellt wurde. Aufgrund der genannten Bulle erläßt er gegen Ammann und Rat von Altdorf eine Ladung und befiehlt ihnen, die Gotteshausleute nicht mit Abgaben (Schatzung) zu belegen und deswegen vorgenommene Pfändungen zu unterlassen. Mit Beurkundungsvermerk des Notars Konrad Resch von Isny, Kleriker der Konstanzer Diözese. Rückseitig Publikationsvermerk des Nikolaus Artzstain, Pleban in Altdorf, Sonntag nach Circumcisio domini (4. Januar) 1484.
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Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen, gibt dem Klerus der Diözese Konstanz bekannt, daß er durch ins. Bulle Sixtus IV. mit Datum Rom, 23. Februar ("septimo kalendas Martii") 1480 zum päpstlichen Delegierten und Konservator des Klosters Weingarten bestellt wurde. Aufgrund der genannten Bulle erläßt er gegen Ammann und Rat von Altdorf eine Ladung und befiehlt ihnen, die Gotteshausleute nicht mit Abgaben (Schatzung) zu belegen und deswegen vorgenommene Pfändungen zu unterlassen. Mit Beurkundungsvermerk des Notars Konrad Resch von Isny, Kleriker der Konstanzer Diözese. Rückseitig Publikationsvermerk des Nikolaus Artzstain, Pleban in Altdorf, Sonntag nach Circumcisio domini (4. Januar) 1484.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1766
B 515 U 1766
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1483 Dezember 13 (die vero mensis Decembris tredecima)
42,7 x 56,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Wil
Aussteller: Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen
Empfänger: Klerus der Diözese Konstanz
Zeugen: M. Leonhard Spitz von Wangen, Jakob Locher von Frauenfeld
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des beglaubigenden Notars
Ausstellungsort: Wil
Aussteller: Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen
Empfänger: Klerus der Diözese Konstanz
Zeugen: M. Leonhard Spitz von Wangen, Jakob Locher von Frauenfeld
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des beglaubigenden Notars
Artzstain, Nikolaus; Priester
Locher, Jakob
Resch, Konrad; Notar
Spitz, Leonhard, M.
Altdorf = Weingarten RV; Ammann und Rat
Altdorf = Weingarten RV; Pfarrkirche, Pleban
Altdorf = Weingarten RV; Rathaus
Frauenfeld, Kt. Thurgau [CH]; Einwohner
Isny im Allgäu RV; Einwohner
Konstanz KN; Diözese, Kleriker
Konstanz KN; Diözese, Klerus
Rom, Reg. Latium [I]
St. Gallen [CH]; Kloster, Abt
Wangen im Allgäu RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Konservator
Wil, Kt. St. Gallen [CH]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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