Rechnungsakten der Armenpflege Tübingen für das Rechnungsjahr 1921, Beil. Nr. 1-347
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A 594/20
A 594 Sozialamt / Wohlfahrtsamt
A 594 Sozialamt / Wohlfahrtsamt >> Öffentliche Fürsorge, Wohlfahrtspflege: Rechnungen >> Rechnungen der Armenpflege und Armenverwaltung
1921-1922
Enthält u.a.:
- Tagbuch der Armenpflege (April 1921 - Dezember 1922), Beil. Nr. 1
- Verzeichnis der von den Bewohnern des Familienheims und des Seelhauses zu entrichtenden ?Hausmietebeiträge? für 1920, Beil. Nr. 7
- Hundeabgabe-Register 1921 mit Verzeichnis über die Aufnahme der Hunde zur Besteuerung (nennt u.a. Name, Stand und Adresse der Hundebesitzer) und drei Nachträgen sowie Eingaben Tübinger Hundebesitzer (Anmeldung, Abmeldung, Bitte um Steuerbefreiung), Beil. Nr. 15
- Verzeichnisse des Ev. Herbergsvereins Tübingen über die [zwischen April 1921 und März 1922] verpflegten ungeordneten Wanderer (enthält Name, Geburtstag und -ort der einzelnen Wanderer), Beil. Nr. 24-27
- Verzeichnisse des Ortsarmenverbands Tübingen über die [zwischen April 1921 und März 1922] unterstützten nicht ortsansäßigen Landarmen (erwähnt u.a. Name, Geburtstag und -ort der Landarmen sowie Grund der Hilfsbedürftigkeit), Beil. Nr. 28-31
- Verpflegungskosteneinzugsregister der Armenpflege Tübingen mit Zusammenstellung der [zwischen April 1921 und März 1922] im Kranken- und Gutsleuthaus unterstützten Kranken, Beil. Nr. 40
- Verpflegungskosten des städtischen Krankenhauses auf Rechnung der AOK mit Listung der [zwischen April 1921 und März 1922] verpflegten Kassenmitglieder, Beil. Nr. 43-46
- Spendeneingänge (Gaben von ehemaligen Tübingern aus den USA, Spenden von Corps Suevia und Normannia anlässlich ihrer Jubiläen, Bußgeldzahlungen aus Beleidigungssachen), Beil. Nr. 14, 62-68
Darin:
- Dankschreiben des Oberbürgermeisters an ehemalige Tübingerin Wilhelmine Voltz (Chicago, Illinoiis) wegen deren Weihnachtsspende, Beil. Nr. [62b]
- und vierseitiges Schreiben des ehemaligen Tübingers Eugen Völter aus den USA (Portland, Oregon) an die Stadtpolizei Tübingen mit der Bitte, ihn bei der Wiedergutmachung von 25 Jahre alten Jugendsünden (Diebstahl von Bier und Landjäger im Wert von ca. 300 Mark bei der Brauerei Marquardt) zu unterstützen, Beil. Nr. 63
- Enthält außerdem:
- Listen über Lieferungen (von Metzgermeister Lutz, Bäckermeister Rilling und der Milchsammelstelle Tübingen) an die Küche des städtischen Krankenhauses [April 1921 bis März 1922], Beil. Nr. 194-205
- Rechnung Chr. Haug Wildbrethandlung mit Grafik, Beil. Nr. 252-255 *- Rechnung Wilhelm Braeuning Kolonialwaren mit Lortzplakat-Grafik, Beil. Nr. 281
- Rechnung Gebr. Walzer Delikatessen und Colonialwaren, Beil. Nr. 286
- Tagbuch der Armenpflege (April 1921 - Dezember 1922), Beil. Nr. 1
- Verzeichnis der von den Bewohnern des Familienheims und des Seelhauses zu entrichtenden ?Hausmietebeiträge? für 1920, Beil. Nr. 7
- Hundeabgabe-Register 1921 mit Verzeichnis über die Aufnahme der Hunde zur Besteuerung (nennt u.a. Name, Stand und Adresse der Hundebesitzer) und drei Nachträgen sowie Eingaben Tübinger Hundebesitzer (Anmeldung, Abmeldung, Bitte um Steuerbefreiung), Beil. Nr. 15
- Verzeichnisse des Ev. Herbergsvereins Tübingen über die [zwischen April 1921 und März 1922] verpflegten ungeordneten Wanderer (enthält Name, Geburtstag und -ort der einzelnen Wanderer), Beil. Nr. 24-27
- Verzeichnisse des Ortsarmenverbands Tübingen über die [zwischen April 1921 und März 1922] unterstützten nicht ortsansäßigen Landarmen (erwähnt u.a. Name, Geburtstag und -ort der Landarmen sowie Grund der Hilfsbedürftigkeit), Beil. Nr. 28-31
- Verpflegungskosteneinzugsregister der Armenpflege Tübingen mit Zusammenstellung der [zwischen April 1921 und März 1922] im Kranken- und Gutsleuthaus unterstützten Kranken, Beil. Nr. 40
- Verpflegungskosten des städtischen Krankenhauses auf Rechnung der AOK mit Listung der [zwischen April 1921 und März 1922] verpflegten Kassenmitglieder, Beil. Nr. 43-46
- Spendeneingänge (Gaben von ehemaligen Tübingern aus den USA, Spenden von Corps Suevia und Normannia anlässlich ihrer Jubiläen, Bußgeldzahlungen aus Beleidigungssachen), Beil. Nr. 14, 62-68
Darin:
- Dankschreiben des Oberbürgermeisters an ehemalige Tübingerin Wilhelmine Voltz (Chicago, Illinoiis) wegen deren Weihnachtsspende, Beil. Nr. [62b]
- und vierseitiges Schreiben des ehemaligen Tübingers Eugen Völter aus den USA (Portland, Oregon) an die Stadtpolizei Tübingen mit der Bitte, ihn bei der Wiedergutmachung von 25 Jahre alten Jugendsünden (Diebstahl von Bier und Landjäger im Wert von ca. 300 Mark bei der Brauerei Marquardt) zu unterstützen, Beil. Nr. 63
- Enthält außerdem:
- Listen über Lieferungen (von Metzgermeister Lutz, Bäckermeister Rilling und der Milchsammelstelle Tübingen) an die Küche des städtischen Krankenhauses [April 1921 bis März 1922], Beil. Nr. 194-205
- Rechnung Chr. Haug Wildbrethandlung mit Grafik, Beil. Nr. 252-255 *- Rechnung Wilhelm Braeuning Kolonialwaren mit Lortzplakat-Grafik, Beil. Nr. 281
- Rechnung Gebr. Walzer Delikatessen und Colonialwaren, Beil. Nr. 286
1 Faszikel
Sachakte
Voltz, Wilhelmine
Völter, Eugen
Armenpflegrechnungen, Beilagen
Spenden für Wohlfahrtszwecke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ