Hans Dieboldt (auch: Diebelt) und Hans Haiß (auch: Hais), ferner Andreas ... (1) von Auschdorf (2) sind dem heiligen Leodegar, Patron der Pfarrkirche zu Rangendingen, für teils ererbte teils gekaufte Stücke und Güter ein Kapital von 26 Gulden 40 Kreuzer Reichsw. zu verzinsen schuldig. Der meiste Teil der mitverschriebenen Unterpfänder ist verloren oder nicht mehr in Kenntnis zu bringen. Die Aussteller haben Schwierigkeiten mit der Zinszahlung. Sie vereinbaren mit Johann Stehele und Hans Reiser, Pflegern des heiligen Leodegar zu Gammertingen, mit Einwilligung der geistlichen und weltlichen Vorsteher, daß sie die 26 Gulden 40 Kreuzer in 2 Jahresraten - an Martini 1660 und 1661 - je zur Hälfte ohne Verzinsung nach Gammertingen abtragen. Bei der letzten Zahlung händigen die Pfleger den Aussteller die Hauptobligation aus. Falls die Zahlungen nicht erfolgen, müssen auch die Zinsen bezahlt werden. Es werden 2 gleichlautende Interimsrezesse ausgefertigt (1) Lücke im Text (2) ?
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Hans Dieboldt (auch: Diebelt) und Hans Haiß (auch: Hais), ferner Andreas ... (1) von Auschdorf (2) sind dem heiligen Leodegar, Patron der Pfarrkirche zu Rangendingen, für teils ererbte teils gekaufte Stücke und Güter ein Kapital von 26 Gulden 40 Kreuzer Reichsw. zu verzinsen schuldig. Der meiste Teil der mitverschriebenen Unterpfänder ist verloren oder nicht mehr in Kenntnis zu bringen. Die Aussteller haben Schwierigkeiten mit der Zinszahlung. Sie vereinbaren mit Johann Stehele und Hans Reiser, Pflegern des heiligen Leodegar zu Gammertingen, mit Einwilligung der geistlichen und weltlichen Vorsteher, daß sie die 26 Gulden 40 Kreuzer in 2 Jahresraten - an Martini 1660 und 1661 - je zur Hälfte ohne Verzinsung nach Gammertingen abtragen. Bei der letzten Zahlung händigen die Pfleger den Aussteller die Hauptobligation aus. Falls die Zahlungen nicht erfolgen, müssen auch die Zinsen bezahlt werden. Es werden 2 gleichlautende Interimsrezesse ausgefertigt (1) Lücke im Text (2) ?
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Nr. 98
Repert. VII B 2 Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden
Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1660 April 24
Urkunden
Ausstellungsort: Rangendingen
Siegler: Johann Philipp Dangelleisen, spethischer Vormundschaftsobervogt der Herrschaft Gammertingen und Bronnen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Blatt||Dorsualvermerk: NB. Bildhawer von Biberach (?), so S. Michaelsaltar gemacht, Joann Ruzinberger
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Petschaft und Unterschrift des Sieglers; Beglaubigungsvermerk des Jakob Heckh, Vogts zu Rangendingen
Siegler: Johann Philipp Dangelleisen, spethischer Vormundschaftsobervogt der Herrschaft Gammertingen und Bronnen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Blatt||Dorsualvermerk: NB. Bildhawer von Biberach (?), so S. Michaelsaltar gemacht, Joann Ruzinberger
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Petschaft und Unterschrift des Sieglers; Beglaubigungsvermerk des Jakob Heckh, Vogts zu Rangendingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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