Kläger: Hieronymus Reise, Kaufmann in London und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hinrik Wichmann (der Jüngere), Faktor des Klägers in London, dann Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Konventions- und Rekonventionsklage in einem Streit zwischen den Parteien um Forderungen aus Handelsgeschäften unter anderem mit Fellen, Pelzen und Färberröte sowie aus einer angeblichen Bürgschaft des Beklagten für seinen später fallierten Kompagnon Peter Wichmann in Antwerpen
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Kläger: Hieronymus Reise, Kaufmann in London und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hinrik Wichmann (der Jüngere), Faktor des Klägers in London, dann Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Konventions- und Rekonventionsklage in einem Streit zwischen den Parteien um Forderungen aus Handelsgeschäften unter anderem mit Fellen, Pelzen und Färberröte sowie aus einer angeblichen Bürgschaft des Beklagten für seinen später fallierten Kompagnon Peter Wichmann in Antwerpen
211-2_R 33 Teil 2
R 2286
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1564-1590
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Stephan Neudorffer (1577), Lt. Gabriel von Schwechenheim (1580), Dr. Erhardt Kalte (1584). Beklagter: Dr. Christoph Behem.- Instanzen: 1. Obergericht 1574-1577. 2. Reichskammergericht 1577-1590.- Darin: Obligation, Wechsel, Wechselproteste, Rechnungen und Geschäftsbriefe der am Prozess beteiligten Kaufleute, des Lukas Beckmann in Antwerpen und des Joachim Wichmann in Hamburg aus der Zeit 1564-1571 (zum Teil Originale; zum Teil Beglaubigungen durch die Älterleute des Hanse-Kontors in London); Aktenstücke aus anderen Prozessen der Parteien 1565-1567; Schadensrechung des Klägers 1583; Aufstellung über Gerichtskosten 1577-1589.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11311 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ