B 3.20 Verein der Marianischen Kongregation am Gymnasium und an der Realschule der Armen Schulschwestern Amberg (Bestand)
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B 3.20
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 3 Vereine
Der Verein der „Kinder Mariens“ im Institut der Armen Schulschwestern d. N. D. in Amberg wurde 1914 gegründet. Am 31. Juli 1914 genehmigte das Bischöfliche Ordinariat Regensburg die Statuten. Vereinsziel war demnach, „durch besondere Verehrung der unbefleckt empfangenen Gottesmutter zur Festigkeit im Glauben, zu kerniger Frömmigkeit, fleckenloser Reinheit und gewissenhafter Erfüllung ihrer Standespflichten zu erziehen“ (Statuten des Vereins Art. 2). Mitglied konnte „jede Schülerin der höheren Mädchenschule von der 4. Klasse an werden“ (Statuten des Vereins Art. 4). In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ging man in Cham daran, eine „Marianische Kongregation der Schülerinnen der Mittelschule der Armen Schulschwestern v. U. Lb. Frau“ zu errichten. Diese erfolgte zu Ehren der unbefleckten Empfängnis Mariens; zweite Patronin war die Heilige Katharina von Alexandria. Zweck der Gründung war die „besondere Verehrung der allerseeligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria zur Bewahrung der Jungfräulichkeit bis zum Ehestande bzw. bis zum Tod“ (Ortssatzungen Art. 2). Darüber hinaus sollten die Mädchen für ihre Aufgaben in der Welt gerüstet werden, „wo durch die soziale Umschichtung der Menschheit [die Stellung] der Frau im beruflichen, im politischen und im geistlichen Leben sich veränderte“ (Ortssatzungen Art. 2). Die Genehmigung der Statuten durch das Bischöfliche Ordinariat Regensburg erfolgte am 22. November 1956. Nach diesem Vorbild entstand schließlich die „Marianische Congregation am Gymnasium und an der Realschule der Armen Schulschwestern Amberg“.
"Archivierungsgeschichte": Die Präfektin Maria Reindl übergab das vorliegende Schriftgut mit Vertrag vom 3. April 2000 als Dauerleihgabe dem Stadtarchiv Amberg. Es wurde von Dr. Johannes Laschinger verzeichnet; das Repertorium schrieb Frau Christine Widder.
"Archivierungsgeschichte": Die Präfektin Maria Reindl übergab das vorliegende Schriftgut mit Vertrag vom 3. April 2000 als Dauerleihgabe dem Stadtarchiv Amberg. Es wurde von Dr. Johannes Laschinger verzeichnet; das Repertorium schrieb Frau Christine Widder.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ