Die Grafen Johann und Christian (der Ältere) von Oldenburg-Delmenhorst beurkunden, dass Johann von Duvenwort (Duvenworth) mit Zustimmung seiner Frau Vredeken und sein Sohn Thomas dem Kloster Hude unter Abt Lüder (Ludero) für 160 Bremer Mark ihren Hof (domum suam superiorem) in Hörspe (Horsebe) (Gemeinde Bardewisch) bei Bardewisch und ein ganzes Land, das dazu gehört und von Meinart Kuchenbecker (Cokenbeckere) bebaut wird, mit einer Hofstätte (area) in Husen und bestimmten Gütern (prediis) in Schönemoor (Sconemore) mit Moor, Sieltiefen, Weide, Äckern verkauft haben. Die beiden Verkäufer sowie Dethard von Duvenwort, Johanns Bruder, versprechen die Einhaltung, und es bürgen die weiter unten genannten Siegler. - Siegelankündigung der Aussteller und der Verkäufer, der Ritter Heinrich von Clawenbeke und Friedrich Wittig sowie von Johannes Coleke Longus. 1332 Dezember 5, Delmenhorst (Datum et actum Delmenhorst anno domini MCCCXXXII in crastino sancte Barbare virginis)
Vollständigen Titel anzeigen
Die Grafen Johann und Christian (der Ältere) von Oldenburg-Delmenhorst beurkunden, dass Johann von Duvenwort (Duvenworth) mit Zustimmung seiner Frau Vredeken und sein Sohn Thomas dem Kloster Hude unter Abt Lüder (Ludero) für 160 Bremer Mark ihren Hof (domum suam superiorem) in Hörspe (Horsebe) (Gemeinde Bardewisch) bei Bardewisch und ein ganzes Land, das dazu gehört und von Meinart Kuchenbecker (Cokenbeckere) bebaut wird, mit einer Hofstätte (area) in Husen und bestimmten Gütern (prediis) in Schönemoor (Sconemore) mit Moor, Sieltiefen, Weide, Äckern verkauft haben. Die beiden Verkäufer sowie Dethard von Duvenwort, Johanns Bruder, versprechen die Einhaltung, und es bürgen die weiter unten genannten Siegler. - Siegelankündigung der Aussteller und der Verkäufer, der Ritter Heinrich von Clawenbeke und Friedrich Wittig sowie von Johannes Coleke Longus. 1332 Dezember 5, Delmenhorst (Datum et actum Delmenhorst anno domini MCCCXXXII in crastino sancte Barbare virginis)
NLA OL, Best. 23, -2 Urk. Nr. 201
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.2 Zisterzienserkloster Hude >> 6.2.1 Vollständige Urkunden
- 05.12.1332
Enthält: Ausfertigung; lat.; Pergament, 19 x 38 cm; Plica: 2,5 cm; beschädigt und hinterklebt. - Rückvermerk: Super empcione bonorum in Horsebe. - Siegel: ja; Anzahl 5 (von 8; 1, 2 und 6 ab; schildförmig; restauriert; an Pergamentpresseln anhängend; die beiden Grafensiegel und von den anderen das 4. ab; 5 anhängend); 3 cm, 3,5 und 3,5 cm. - Beilagen: nein. - Druck: OUB 4, Nr. 433 (Regest). - Abschrift: Leverkus, UB Hude (Slg 80, Best. 296 Nr. 7-2), S. 378ff (Vermerk: "eine Abschr. aus dem 16. Jhdt. findet sich in Ser. IV. 46 fol. 593b"). Hinweis: Vgl. Best. 23-2 Urk. Nr. 199.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Lokale Behörden (Tektonik)
- Oldenburgische Klöster und Stifter (Bestand)
- 6 Urkunden (Gliederung)
- 6.2 Zisterzienserkloster Hude (Gliederung)
- 6.2.1 Vollständige Urkunden (Gliederung)