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Hohen-Sülzen [?]: Bestandsbrief über Güter zu Hohen-Sülzen (Die regionale Zuordnung ist nicht sicher! Möglich wäre auch: Obersülzen bei Grünstadt.)
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.14 Hohen-Sülzen
1355 Februar 11
Worms, St. Andreas
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hohen-Sülzen [?]: Bestandsbrief über Güter zu Hohen-Sülzen (Die regionale Zuordnung ist nicht sicher! Möglich wäre auch: Obersülzen bei Grünstadt.)
Baur, Hess. Urk. III Nr. 1271
Übersetzungs-Entwurf von Gerald F. W. Müller, Am Grün 47, 55232 Alzey: 1355 (11. Februar) Als die Vorgesetzten der Kirche von Worms erkennen wir geschäftsmäßig, dass der in unserer Gegenwart erschienene Jakobus, Regularkanoniker des Klosters Lorsch, mit Zustimmung der Mechthild, der Witwe des einstigen Conrad, genannt Holderbeumer, der Mutter desselben, gleichfalls vor uns erschienen, dem Dekan und dem Kapitel der Kirche St. Andreas in Worms eine jährliche Lieferung von 2 Maltern Roggen, von denen er sagte, dass er diese aus Gütern habe, die in der Gemarkung des Dorfes Sulczen gelegen sind, die zum Altar der heiligen Walburga gehören (und) auf dem Haselocher Berg gelegen sind, für 24 Hallische Pfund (Silber?) verkauft hat. Die Lage der Güter, von denen weiter oben Erwähnung vorhanden ist, ist nämlich so: Zuerst 2 Hektar auf dem Agelstein in der Nachbarschaft der einleitend genannten Herren von St. Andreas, ebenso 1 Hektar über der Ebene (Tal/Rodung) in der Nachbarschaft des Edelknechtes Johannes, ebenso 3 Hektar auf der Straße in der Nachbarschaft des Edelknechtes Wentzo, ebenso 2 Hektar hinter der Pfarre in der Nachbarschaft des Leutpriesters ebenda, ebenso 2 Hektar auf dem Mittelberg in der Nachbarschaft der Erben des Richer, ebenso ein Zweiteil ebenda in der Nachbarschaft des Edelknechtes Wentzo, ebenso ein halber Hektar in der Nachbarschaft des Herren von Meckenheim. Verhandelt im Jahre des Herrn 1355, in der IV. Woche nach dominus ex(s)urge (= 11. Februar 1355) Malter: Hohlmaß, entspricht 100 bis 110 Liter Libra: Pfund (daher die französische Währung Livre vor 1795) consulc. (Abkürzung): consulcatio?, vielleicht von consulcus = Nachbar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.