Albert II. Krummendiek, Bischof von Lübeck, konfirmiert die Schenkung einer jährlichen Rente von 60 Mark durch den Presbyter Michael Schutte, Vikar der Marienkirche zu Lübeck und dessen Bruder Marquard Schutte, welche dieselben für die Kapitalsumme von 1000 Mark Lübsch Teils von dem gestrengen Knechte Otto Rantzau auf dem Gute Krummendiek in der gleichnamigen Pfarrei Bremer Diözese auf anderen Gütern gekauft haben und bestimmt die Rente zu fünf Pfründen ("stipendia") für die Pfarrkirche zu Oldenburg zu den Horae b. Mariae virg. und dem salve regina. Datum Lub. in curia nostra episcopali anno 1483 ipso die b. Bonifacii m. et p.
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Albert II. Krummendiek, Bischof von Lübeck, konfirmiert die Schenkung einer jährlichen Rente von 60 Mark durch den Presbyter Michael Schutte, Vikar der Marienkirche zu Lübeck und dessen Bruder Marquard Schutte, welche dieselben für die Kapitalsumme von 1000 Mark Lübsch Teils von dem gestrengen Knechte Otto Rantzau auf dem Gute Krummendiek in der gleichnamigen Pfarrei Bremer Diözese auf anderen Gütern gekauft haben und bestimmt die Rente zu fünf Pfründen ("stipendia") für die Pfarrkirche zu Oldenburg zu den Horae b. Mariae virg. und dem salve regina. Datum Lub. in curia nostra episcopali anno 1483 ipso die b. Bonifacii m. et p.
LASH, Urk.-Abt. 140.2 Nr. 11
Urk.-Abt. 140.2 Stadt Oldenburg: Kirche Oldenburg
Urk.-Abt. 140.2 Stadt Oldenburg: Kirche Oldenburg >> 1 Urkunden
1483
Enthält: Original, Pergament, angehängtes bischöfliches Siegel fehlt
Verzeichnung
1483 Juni 5
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ