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Rathaus von Südosten. Um 1840
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Ulmer Ansichten >> Straßen und Plätze >> Marktplatz (mit Rathaus)
um 1840
Drei Dubletten von Ans. 628
[Ans. 628 c+d koloriert]
Blick auf den Südostflügel und Nordflügel des Rathauses und die Obere Stube.
Das Rathaus hat keine Giebelzier und keine Kanzel.
Letztere wurde 1828 abgetragen.
Gebäude von l.n.r.:
- Vestgasse
- Ratschreiberhaus
- Rathaus
- Sattlergasse 21
- Marktplatz 2
- Lange Straße 10
- Obere Stube
- Ecke der Unteren Stube (Marktplatz 6.)
Hintergrund: Münsterchor und Teil vom Langhaus.
Vordergrund: am Fischkasten wasserholende Frauen, Spaziergänger, hochbeladene Wagen, Handkarren.
Auf dem Platz: Heuwagen, Wagen mit Faß und Fußgänger.
Archivale
Bildgröße (H. x Br. in cm): 10,8 x 16,4
Herstellungstechnik: Stahlstich, c+d koloriert
erschienen bei/als: Verlag der Stettin'schen Buchhandlung in Ulm
Bezeichnung auf dem Original: u.M.: "Das Rathhaus in Ulm"
Künstler: Heinrich Schönfeld (1809-1845). Bez.u.l. "Gez. v. H. Schönfeld". Johann Gabriel Friedrich Poppel (* 1807). Bez u.r.: "Stahlstich von J.Poppel"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.