Supplicationis Auseinandersetzung um Bekanntgabe eines Protokolls
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 2310
Wismar N 34 (W N 1 n. 34)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 14. 1. Kläger N
09.09.1751-09.02.1752
Kläger: (2) Einwohner der Müggen- und Vorburg zu Neukloster
Beklagter: Dr. Anthon Christoph Gröning, Assessor am Tribunal
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Das Tribunal hatte Bekl. am 09.06.1751 aufgefordert, einen Vergleich zwischen Kl.n und dem Kammerherrn von Langen als Pächter des Amtes Neukloster zu vermitteln. Diese Kommission hat er ausgeführt, das Protokoll den Kl.n aber noch nicht zugestellt, so daß diese ihre Rechte gegenüber Langen nicht einfordern können. Das Tribunal fordert Gröning am 10.09. zur Einsendung des Protokolls auf. Am 03.02.1752 bitten Kl. erneut um das Protokoll, das Gröning immer noch nicht fertiggestellt hat und erhalten es am 08.02.1752.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751-1752
Beklagter: Dr. Anthon Christoph Gröning, Assessor am Tribunal
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Das Tribunal hatte Bekl. am 09.06.1751 aufgefordert, einen Vergleich zwischen Kl.n und dem Kammerherrn von Langen als Pächter des Amtes Neukloster zu vermitteln. Diese Kommission hat er ausgeführt, das Protokoll den Kl.n aber noch nicht zugestellt, so daß diese ihre Rechte gegenüber Langen nicht einfordern können. Das Tribunal fordert Gröning am 10.09. zur Einsendung des Protokolls auf. Am 03.02.1752 bitten Kl. erneut um das Protokoll, das Gröning immer noch nicht fertiggestellt hat und erhalten es am 08.02.1752.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751-1752
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ