Kaufkontrakt, durch welchen Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar von Mannt Friedrich von der Lippe genannt Hün dessen Hof zu Ahlbach, 'der Jüngen Johanns Hof' genannt, mit angegebenen Zugehörungen für 3848 Gulden, in näher bezeichneter Weise zu zahlen, erwirbt.
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170 I, 6409
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 17. Jahrhundert >> 1626-1650 >> 1634
1634-08-01
Ausfertigung. Pergament. Siegel und Unterschriften der Kontrahenten; 1634 August 1: laut Originalbeurkundung auf der Rückseite des obigen Pergaments übergibt Graf Johann Ludwig seiner Gemahlin Ursula den genannten Hof, wofür sie ihm verschiedene Forderungen ihrerseits nachläßt. G. Hadamar 1. August 1634, unterschrieben vom Grafen und der Gräfin
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1. Aug. 1634
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ