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Lagerbuch Ringingen 1729; Rückentitel: "Ringingen Lagerbuch de Anno 1729"
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Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Archivale
UAT 23/19
Mh 679 X
XXIII/19
UAT 23/ Syndikatur, Lagerbücher
Syndikatur, Lagerbücher >> Ringingen (1489-1817)
(1516-1579) 1729-1734 (-1817)
Enthält: Bandbeschreibung: geprägter Ledereinband auf Pappdeckeln; Lederriemen als Verschluss. Lagerbuch in 2 Teilen.; Teil 1: Bl. 1-350, 10 ungez. Bl. vor Bl. 1; Bl. 311 1/4, 311 1/2, 311 3/4, 312 1/2.; Teil 2: Bl. 1-168, zw. Bl. 145 und 146 2 ungez. Bl.
Abfassung: 1729.
Nachträge: bis 1817.
Publikation: 1734 Juni 19.
Entstehungsstufe: Reinkonzept (Amtsexemplar?).
Renovator(en): Christian Ulrich Güntzler zu Blaubeuren, Hohenzollerischer-Sigmaringischer Renovator, württ. Kanzleirat.
Inserierte Urkunde(n):
U 1: 1526 Apr. 26. Vergleich zw. der Universität und Kloster Urspring, [Sebastian Müller (gest. 1555)], und Blaubeuren, [Ambrosius Scheerer], im Königlichen Auftrag, Bl. 18-22.
U 2: 1729 Nov. 11. Lehenrevers des Peter Berg für die Universität Tübingen wegen des Widumhofes zu Ringingen, Bl. 95'-101'.
U 3: 1729 Okt. 18. Lehenrevers des Michel Bührer für die Universität Tübingen wegen einer Söld zu Ringingen, Bl. 113-119'.
U 4: 1729 Nov. 25. Lehenrevers des Georg Knittel, Bürger zu Ringingen, Universität-Kastenknecht, für die Universität Tübingen wegen der Pfarrsöld zu Ringingen. Bl. 125'-132.
U 5: 1751 Nov. 11. Kaufbrief des Konrad Unsöld, Widumbauer zu Ringingen für Johann Martin Ku(e)ß, Schultheiß, Johannes Knehr, Matthäus Mörsch, Joseph Scheller, Franz Wallßer, Georg Gaßner, Antonius Laupper, Johann Martin Ku(e)ß (Cueß), wegen eines Ackers, Bl. 138-141.
U 6: 1516 Jan. 23. Hofgerichtl. Vergleich zw. der Universität Tübingen und Hans Spät zu Thumnaw, Veit von Werina (Wernau) und Wilhelm von Wellwart, alle als Vormünder der Kinder des verst. Itel von Werdnaw (Eitel von Wernau), Inhaber von Bach, wegen des Zehnten zu Bach, Bl. 168'-172.
U 7: 1523 März 20. Einigung zw. der Universität Tübingen und Caspar von Wernaw (Wernau) zu Bach über den Zehnten zu Bach, Bl. 173-175'.
U 8: 1571 Apr. 24. Revers des Sebastian Schenk von Stauffenberg zu Bach über ertauschte Wiesen zu Bach, Bl. 176-180.
U 9: 1579 Juli 21. Revers des Sebastian Schenk (Schenckh) von Stauffenberg für die Pfarrei Ringingen wegen einiger Wiesen, Bl. 180-185.
U 10: 1579 Juli 21. Tausch eines Zehnten gegen Nutzung einer Wiese zw. der Universität Tübingen und Sebastian Schenk (Schenckh) von Stauffenberg, Bl. 185'-190.
U 11: 1729 Juli 18. Lehenrevers des Hans Breig zu Pfronstetten für die Universität wegen eines Hofes zu Pfronstetten, Bl. 285-293.
U 12: 1543 Jan. 7. Vergleich zw. Maister [Magister] Endris (Andreas) Lempp, Pfarrer zu Ringingen, und Sixt Schnider (Schneider) zu Pfronstetten, wegen eines Zinses auf Vermittlung eines gen. Schiedsgerichts, Bl. 303-311.
U 13: 1730 Nov. 30. Revers des Hans Breig zu Pfronstetten für die Universität Tübingen wegen der von der Universität geliehenen 300 Gulden, Bl. 311'-311 3/4'.
U 14: 1719 Juli 13. Lehenrevers des Matthäus Knoll, Bauer und Ochsenwirt zu Gerhausen, Oberamt Blaubeuren, für Mauritius Mantz, Pfarrer zu Ringingen, wegen (eines Gnadenlehen) zweier Wiesen, Bl. 319'-323.
U 15: 1540 Dez. 13. Revers des Heinrich Würth, Bader zu Ringingen, für die Heiligenpflegschaft zu Ringingen wegen der Badestuben zu Ringingen, Teil 2: Bl. 49-60.
Inseriertes Reskript:
R 1: 1570 Dez. 13. Hzgl. Befehl an den Renovator Andreas Fauss über Erneuerung des Lagerbuchs zu Blaubeuren, Bl. 331-334'.
Notizen:
N 1: 1749. Okt. 2. Feuersbrunst im Widumhof zu Ringingen, die sämtliche Gebäude zerstörte. Seit 1750 Wiederaufbau. Zu diesem Zweck Verkauf einiger Besitzungen des Widumhofes. (siehe U 5), Bl. 109'.
N 2: 1717. Neubau der Scheuer des Hans Breig zu Pfronstetten, Bl. 311.
Beilagen:
Beilage 1: Auszug aus dem Universität-Lagerbuch von Ringingen aus dem Jahre 1729, den Widumhof betr., durch den Universitätspfleger zu Ringingen T[heodor] W[ilhelm] Breunlin, Bl. 109', 138-139', 141. 1 SSt (1749) 1751.
Orte:
Ringingen: Ringingen (LKr. Ehingen)
Bach: Bach (LKr. Ehingen)
Niederhofen: Niederhofen (LKr. Ehingen)
Pfronnstetten, Pfraunstetten: Pfronstetten (LKr. Münsingen)
Gerhausen: Gerhausen (LKr. Ulm)
Schwärtzkirch: Niederhofen (LKr. Ehingen), Schwörzkirch
Archivale
Bem. 1: Vgl. HStA Stuttgart, Bestand H 104 Nr. 50. Bem. 2: Register (Teil 1): Personenregister, Bl. 341, 348'.; Einkommensregister der Pfarrei Ringingen, Bl. 325-328.; Ausgabenregister der Pfarrei Ringingen, Bl. 331-334'. Bem. 3: Register (Teil 2): Einkommensregister der Heiligen-Pflege zu Ringingen: Bl. 152-155'.; Ausgabenregister der Heiligen-Pflege zu Ringingen: Bl. 149-150'. Bem. 4: Hinweise auf andere Lagerbuch: 1555, 1569 Ringingen. 1625/26 Ringingen. 1662 begonnen von Universität-Renovator Philipp Friedrich Sadler (Sadtler), ehemaliger Bürgermeister von Blaubeuren, Bl. 165.; 1696 Spitallagerbuch zu Blaubeuren.; 1578 Lagerbuch des Klosters Blaubeuren.; Haischbuch der Pfarrei Ringingen.; Lagerbücher der ]St. Niklaus-]Kaplanei Erbach. Bem. 5: Einkünfte Dritter zu Ringingen: Kloster Bebenhausen und Spital Blaubeuren.; Junker Schad zu Mittelbiberach zu Ulm.; Frauenpflege zu Schelklingen.; Küsterei Erstetten.; Pfarrei Altheim.; Pfarrei Erbach bzw. Bach.; Franz Eucharius Freiherr zu Ulm, Schloß Erbach.; St. Niklaus Kaplanei zu Erbach.; Frühmesse zu Dischingen.; Ludwig Michael von Freyberg, Freiherr zu Freyberg und Justingen, Öpfingen.; St. Katharinenpflege zu Dischingen.; Pfarrei Schwärtzkirch (Schwörzkirch).; Pfarrei Öpfingen. Bem. 6: Beschreibung der Badestuben zu Ringingen, Teil 2: Bl. 47-49.
Freyberg, Ludwig Michael von (genannt 1729)
Güntzler, Christian Ulrich (genannt 1729-1734)
Mantz, Mauritius (genannt 1719)
Sadtler, Philipp Friedrich (genannt 1662)
Schad zu Mittelbiberach, N. (genannt 1729-1734)
Ulm, Franz Eucharius Freiherr zu (genannt 1729)
Breunlin, Theodor Wilhelm (genannt 1749-1754)
Sonnenberg, Otto IV Graf von (vor 1452-1491)
Müller, Sebastian (gest. 1555)
Scheerer, Ambrosius (gest. 1544)
Würth, Heinrich (geb. um ???)
Berg, Peter (genannt 1729)
Bührer, Michel (geb. um 1689)
Knittel, Georg (geb. um 1689)
Küß, Johann Martin (genannt 1751)
Unsöld, Konrad (geb. um 1711)
Knehr, Johannes (geb. um 1711)
Mörsch, Matthäus (geb. um 1711)
Gaßner, Georg (geb. um 1711)
Laupper, Antonius (geb. um 1711)
Scheller, Joseph (geb. um 1711)
Wallßer, Franz (geb. um 1711)
Speth zu Thumnau, Hans (genannt 1516)
Wellwarth, Wilhelm von (geb. um 1476)
Wernau, Eitel von (gest. vor 1516)
Wernau, Veit von (geb. um 1476)
Stauffenberg, Sebastian Schenckh von (geb. um 1531)
Breig, Hans (genannt 1717-1730)
Lemp, Andreas (gest. um 1570)
Schneider, Sixt (genannt 1533-1534)
Knoll, Matthäus (geb. um 1679)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.