Das Domkapitel in Osnabrück vergleicht sich mit der Familie de Bare, vertreten durch die Knappen Ludolf, Friedrich, Herbord, Bruno, Otto, Hermann, Heinrich und Ludolph die Baren, über das bisher im Besitz der Baren gewesene Patronat der St. Margarethen-Kapelle im Domumgang zu Osnabrück dahin, dass der jeweilige Senior des Geschlechts der Baren auf dem Hause Barenau (in castro Barenowe) abwechselnd selber und auf Vorschlag des zuständigen Domherrn dem Domkapitel eine Person dazu präsentieren soll. Notariatsurkunde des Arnoldus Grundick, päpstl. und kaiserl. Notar, und des Petrus Kylman, kaiserl. und des Domkapitels zu Osnabrück Notar, beide Kleriker des Osnabrücker Bistums. Beglaubigte Abschr. des Christianus Wedekinck, öffentl. Notars. Beglaub. Abschr., 16. Jahrh., Papier Mitglieder des Domkapitels: Hugo [de] Bare, Scholastikus Senior in Abwesenheit des Dechanten; Giselbertus Voss; Lambertus de Bevessen Kantor: Gerhardus Brawe; Johannes de Boethmer Mag.; Gerhardus de Leden, Dr. leg., Thesaurar; Bernardus de Bumstorpe; Hinricus Ledebur; Borchardus Kobrinck; Lambertus Schnetlagen; Matheus de Langen; Arnoldus Swencke; Conradus Kobrinck Domherren. Zeugen: Engelbertus de Langen Knappe, Ertwinus Ertmen Bürgermeister zu Osnabrück Rückseits (16/17. Jahrh.) genannt: Benedictus a Galen; Otto Korff; Gaspar Stael in Suthausen. Datierung: 1482 Nov. 3 (die Lunae 3. mens. Nov.)

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Niedersächsisches Landesarchiv
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