Alle Lehen und Burglehen, die ehemals Philipp Graf von Katzenelnbogen von den Pfalzgrafen bei Rhein zu Lehen getragen hatte, nämlich: 1.) das Schl...
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Urk. 14, 172
A I u, Pfalz sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Chur=Pfältzische Lehen=Brieffe, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Pfalzgrafen bei Rhein
1593 März 08
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alle Lehen und Burglehen, die ehemals Philipp Graf von Katzenelnbogen von den Pfalzgrafen bei Rhein zu Lehen getragen hatte, nämlich: 1.) das Schloss Lichtenberg [Schloss auf der Gemarkung Lichtenberg, Gem. Fischbachtal, Lkr. Darmstadt-Dieburg], gelegen bei dem Städtchen Reinheim auf dem Odenwald, mit Mannen, Burgmannen und Marken und den Dörfern Bieberau [heute Groß-Bieberau, Stadt, Lkr. Darmstadt-Dieburg] und Hausen [Niedernhausen, Ortsteil der Gem. Fischbachtal, Lkr. Darmstadt-Dieburg] und anderen Dörfern; 2.) die zwei Teile des 1477 Belehnten an der Grafschaft Einrich, genannt der Vier Herren Gericht auf dem Einrich; 3.) das Schloss Braubach [auch Marksburg genannt, Burg oberhalb der Stadt Braubach, Rhein-Lahn-Kr.] mit dem Tal und dem unter dem Schloss gelegenen Städtchen [Braubach, Stadt, Rhein-Lahn-Kr.] mit allen Rechten und allem Zubehör; 4.) der Hof des 1477 Belehnten zu Kasdorf [Gem., Rhein-Lahn-Kr.], der von Werner von Kasdorf gekauft worden war, mit allem Zubehör als Lindenfelser Burglehen; 5.) das Burglehen des 1477 Belehnten zu Oppenheim [Stadt, Lkr. Mainz-Bingen] mit seinem Zubehör.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Moritz Landgraf von Hessen[-Kassel], Ludwig [IV.] Landgraf von Hessen[-Marburg], Georg [I.] Landgraf von Hessen[-Darmstadt]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Moritz Landgraf von Hessen[-Kassel], Ludwig [IV.] Landgraf von Hessen[-Marburg], Georg [I.] Landgraf von Hessen[-Darmstadt]
Belehnte/r: Moritz Landgraf von Hessen[-Kassel], Ludwig [IV.] Landgraf von Hessen[-Marburg], Georg [I.] Landgraf von Hessen[-Darmstadt], Vettern und Brüder
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ