Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz reversiert gegenüber Erzbischof Ruprecht von Köln über die Veste Stahleck, die Vogtei zu Bacharach, und einen Teil am Schloss Waldeck auf dem Hunsrück, so wie seine Ahnherren die Güter als erzstiftisch-kölnische Lehen empfangen haben. Der Aussteller bekennt darüber hinaus, 1/5 am Dorf Langenlonsheim (Laenßheim) als Lehen empfangen zu haben, das zuvor Graf Johann von Sponheim (+) von Erzbischof Dietrich II. von Köln (+) getragen hatte. Kurfürst Friedrich hat die Lehen empfangen und gehuldigt. Nach seinem Tode sollen sein Sohn Philipp und dessen kurfürstliche Erben die Lehen von einem Erzbischof von Köln empfangen.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz reversiert gegenüber Erzbischof Ruprecht von Köln über die Veste Stahleck, die Vogtei zu Bacharach, und einen Teil am Schloss Waldeck auf dem Hunsrück, so wie seine Ahnherren die Güter als erzstiftisch-kölnische Lehen empfangen haben. Der Aussteller bekennt darüber hinaus, 1/5 am Dorf Langenlonsheim (Laenßheim) als Lehen empfangen zu haben, das zuvor Graf Johann von Sponheim (+) von Erzbischof Dietrich II. von Köln (+) getragen hatte. Kurfürst Friedrich hat die Lehen empfangen und gehuldigt. Nach seinem Tode sollen sein Sohn Philipp und dessen kurfürstliche Erben die Lehen von einem Erzbischof von Köln empfangen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 813, 279
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Liber ad vitam I (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1466 August 1 (uff sant Peters tag ad vincula)
fol. 194v-195r
Urkunden
Ausstellungsort: Koblenz
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Kopfregest: "Als myne gnediger herre pfalczgrave Staleck die veste und die vodye zu Bacherach und den teil an dem sloß Waldeck uff dem Hüntzruck gelegen von erczbischoff Ruprechten zu Colne zu lehen empfangen hat".
Köln, Erzbischöfe von
Bacharach MZ
Koblenz KO
Köln K; Erzstift
Langenlonsheim KH
Stahleck, Burg bei Bacharach MZ
Waldeck, Burg(en) im Hunsrück bei Dorweiler : Dommershausen SIM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:16 MESZ
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