Vor dem weltlichen Richter Wasmud übergibt Ludwig, Sohn Hartmans zum Kleinen Bilde, zu Erbe, den Herrn Jakob zur Laden und Peter von Köln, Stiftsherrn von St. Johannes, als Vertretern dieses Stiftes 2 fl Ewigzins, fällig je zur Hälfte auf Johanni Ev. und B. aus dem Haus zur Stelzen, unmittelbar an dem Hirschhorn ("Hirtzhorne") gelegen, - zinst voraus 16 Turnosen, ferner 1 Pfd. Öl Ewigzins der St. Ottilien ("Odilgen")-Kapelle "zu dem geluchte". - Ablösung mit 20 fl für jeden Gulden innerhalb der nächsten acht Jahre vorbehalten. - Bürgen: Emmerich Mul, Jeckel Wegemecher und Henne Fußmecher, der Schuhmann. Zeugen: Heinz in dem Blidehofe, Jeckel von Worms, der Weinsager, und Bertsche, des Richters Diener. "Datum 1389 dominica proxima post diem beate Margarete virginis."
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Vor dem weltlichen Richter Wasmud übergibt Ludwig, Sohn Hartmans zum Kleinen Bilde, zu Erbe, den Herrn Jakob zur Laden und Peter von Köln, Stiftsherrn von St. Johannes, als Vertretern dieses Stiftes 2 fl Ewigzins, fällig je zur Hälfte auf Johanni Ev. und B. aus dem Haus zur Stelzen, unmittelbar an dem Hirschhorn ("Hirtzhorne") gelegen, - zinst voraus 16 Turnosen, ferner 1 Pfd. Öl Ewigzins der St. Ottilien ("Odilgen")-Kapelle "zu dem geluchte". - Ablösung mit 20 fl für jeden Gulden innerhalb der nächsten acht Jahre vorbehalten. - Bürgen: Emmerich Mul, Jeckel Wegemecher und Henne Fußmecher, der Schuhmann. Zeugen: Heinz in dem Blidehofe, Jeckel von Worms, der Weinsager, und Bertsche, des Richters Diener. "Datum 1389 dominica proxima post diem beate Margarete virginis."
U / 1389 Juli 18 / I
Urkundenbestand
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18.07.1389
St. Johannes Mainz
Ausfertigung. Perg. Siegelumschrift beschädigt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ