Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) (Bestand)
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Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401
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0786 - 1400
Vorwort: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde geplant, für das Königreich Bayern ein gesamthaftes Zentralarchiv einzurichten: das königl. Allgemeine Reichsarchiv in München. In jenes Reichsarchiv sollten insbesondere die Urkundenbestände aus Altbayern und allen Zuwachsgebieten versammelt werden. Aus Arbeitsgründen wurden aus Franken in einem ersten Schritt alle Urkunden bis einschließlich des Stichjahres 1400 nach München verbracht. Die jüngeren Urkunden, obschon ebenfalls zur Zentralisierung vorgesehen, verblieben in den Archivkonservatorien, den nachmaligen Kreis- bzw. Staatsarchiven. Erst durch die grundlegende Entscheidung der Bestände- und Provenienzbereinigung wurden in den 1990er Jahren die "Urkunden vor 1400" wieder zurückverbracht, so 1992 in das Staatsarchiv Nürnberg. Die 1829 ff. vom damaligen Archivkonservatorium Nürnberg nach München abgegeben Urkunden des Fürstentums Ansbach lagen bis 1959 in Faszikeln (Altsiignatur "NAF" = Nürnberger Archiv Faszikel). Anläßlich der Einzellegung wurden die "Klosterprovenienzen" in folgender Gliederung beibehalten: Kloster Heilsbronn Nr. 1-812 Stift Ansbach Nr. 813-1160 Kloster Birklingen Nr. 1161 (später Würzburger Urk. Nr. 1589) Stift Feuchtwangen Nr. 1162-1245 Kloster Auhausen Nr. 1246-1442 Kloster Heidenheim Nr. 1443-1554 Kloster Solnhofen Nr. 1555-1632 Stift Spalt Nr. 1633-1762 Kloster Sulz Nr. 1763-1842 Kloster Weißenburg Nr. 1843-1871 Kloster Wülzburg Nr. 1872-2002 Oberämter, Gerichte, Städte und Orte Nr. 2003-2514 Tetzel'sche Dokumente über Gräfenberg Nr. 2515-2520 Das Kloster Heilsbronn steht deshalb an der Spitze, weil die Einzelegung dieses Urkundenbestandes bereits 1954 mit 370 Stück begonnen wurde und ausführliche Regesten kurz danach (1957) im Druck erschienen (siehe Regesten von Schuhmann/Hirschmann). Nicht über Nürnberg gelangten nach München folgende Urkunden: 1.) für Stift Spalt die Nr. 1641/1, 1646/1, 1650/1, 1657/1, 1658/1, 1662/1, 1663/1, 1718, 1719, 1742, 1748, 1759 und 1762; 2.) für Kloster Weißenburg die Nr. 1843-1850, 1852-1855; letztere Gruppe lag 1787 zur Aufbewahrung beim Kloster Pielenhofen (siehe BayHStA, Kloster Pielenhofen Lit. 37). Die Urkunden wurden in München chronologisch gereiht, jedoch lediglich mit einer Aussteller-/Sieglerkartei erschlossen. Abgesehen von den im 19. Jh. erarbeiteten Regesta Boica gab es spezielle Regesten nicht, so dass die inhaltliche Erschließung zu wünschen übrig ließ. Der Bestand ist in Form der Aussteller-/Siegler-Kartei des BayHStA erfasst, die 2017/18 in EDV übertragen wurde. Zu den inhaltlichen Angaben ist auf die Findbücher des Geheimen Archivs und die kurzen Angaben der Regesta Boica zu verweisen. Literaturhinweis: Pflugk-Harttung, Julius v.: Acta Pontificum Romanorum Inedita, 3 Bde., Tübingen 1881-1886. Ließ, Albrecht: Geschichte der archivischen Beständebereinigung in Bayern. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 61 (1998), S. 125-145.
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992)
2692
Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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