Friedrich von Hörde [Frederick van Hoirde] und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen dem Bürgermeister Meynrich Deythardes zu Hamm eine jährliche Rente von 4 1/2 rheinischen Goldgulden aus ihrem Eigengut Lodewiges Hove, gelegen im Kirchspiel Hilbeck [Hilbecke], zahlbar am Tage Peter und Paul [Juni 29]. Sie sichern zu, die Rentenzahlung bei Ausfall ohne Widerspruch aus ihren weiteren Gütern und ihrem gesamt beweglichen und unbeweglichen Besitz zu leisten. Der Rentenbrief kann jährlich am Tage Peter und Paul zur Einlösung gegen eine Summe von 70 rheinischen Goldgulden präsentiert werden. Die Zahlung der Summe wird in diesem Falle jeweils zur Hälfte an den Tagen Christag [25. Dezember] und Peter und Paul erfolgen. Siegelankündigung des Friedrich von Hörde sowie des Gobell van Drechen (?), Richter zu Hamm. Zeugen: Johann van Ennsschee (?), Domherr zu Paderborn, Hermann van Hoirde, Domherr zu Münster, Peter Buyck, Pastor zu Hamm, Degenart, Bürgermeister zu Unna. millesimo quingentesimo decimo crastino Petri et Pauli apostolorum
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Friedrich von Hörde [Frederick van Hoirde] und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen dem Bürgermeister Meynrich Deythardes zu Hamm eine jährliche Rente von 4 1/2 rheinischen Goldgulden aus ihrem Eigengut Lodewiges Hove, gelegen im Kirchspiel Hilbeck [Hilbecke], zahlbar am Tage Peter und Paul [Juni 29]. Sie sichern zu, die Rentenzahlung bei Ausfall ohne Widerspruch aus ihren weiteren Gütern und ihrem gesamt beweglichen und unbeweglichen Besitz zu leisten. Der Rentenbrief kann jährlich am Tage Peter und Paul zur Einlösung gegen eine Summe von 70 rheinischen Goldgulden präsentiert werden. Die Zahlung der Summe wird in diesem Falle jeweils zur Hälfte an den Tagen Christag [25. Dezember] und Peter und Paul erfolgen. Siegelankündigung des Friedrich von Hörde sowie des Gobell van Drechen (?), Richter zu Hamm. Zeugen: Johann van Ennsschee (?), Domherr zu Paderborn, Hermann van Hoirde, Domherr zu Münster, Peter Buyck, Pastor zu Hamm, Degenart, Bürgermeister zu Unna. millesimo quingentesimo decimo crastino Petri et Pauli apostolorum
U 159u, 64
U 159u Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) - Vermischte Urkunden
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) - Vermischte Urkunden >> 3. 16. Jahrhundert
30.6.1510
Landsberg'scher und Gemen-Velen-Raesfeld'scher Fideikommiß bzw. Rechtsnachfolger
Pergament
Überlieferungsart: Original
Vermerke: Obligation über 50 Goldgulden welche ad 1510 Friderich von Hörde von dem Meynricus Deythardes Burgermeistere zum Hamme auf genommen.
Vermerke: Obligation über 50 Goldgulden welche ad 1510 Friderich von Hörde von dem Meynricus Deythardes Burgermeistere zum Hamme auf genommen.
Urkunde
Ausstellort: Hamm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Vermischte Urkunden (Bestand)
- 3. 16. Jahrhundert (Gliederung)