Rottmann, Martin
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Nr. 3347-3350
So KLs 61/40
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Sondergericht Mannheim
Sondergericht Mannheim >> Ermittlungs- und Verfahrensakten R
1940-1962
Verbrechen nach §§ 1 und 2 der Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen vom 01.09.1939 und §§ 1 und 15 des Gesetzes über Fernmeldeanlagen vom 14.01.1928
Urteil: 2 Jahre Zuchthaus;
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren
Darin: Mitgliedsbücher der SPD und des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
Urteil: 2 Jahre Zuchthaus;
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren
Darin: Mitgliedsbücher der SPD und des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
Staatsanwaltschaft Mannheim; Vorprovenienzen: Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Mannheim, Sondergericht Mannheim
2 cm
Strafprozessakten
Gegenstand: Rundfunkverbrechen, Nichtanmeldung eines Radioapparates
Tatort: Mannheim
Beruf: Kaufmann
Geburtsort: Mannheim
Geburtsdatum: 09.04.1894
Tatort: Mannheim
Beruf: Kaufmann
Geburtsort: Mannheim
Geburtsdatum: 09.04.1894
Hauptakten, Strafvollstreckungsheft, Gnadenakten, Beiakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ