Kirchenkampf: Kirchenausschüsse
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 761 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche
1935 - 1937
Enthält: Richtlinien zur Befriedung der kirchlichen Verhältnisse, hg. von den Landeskirchen Baden, Bayern, Hannover und Württemberg, Ende 1935 (?); Korrespondenz u.a. Superintenendent Niemann (Herford) an Reichsminister Kerrl betr. Notwendigkeit einer geistlichen Führung der Deutschen Evangelischen Kirche auf der Grundlage des unverkürzten und lauteren Evangeliums, Pfr. Graeber (Anhausen) an Pastor D. von Bodelschwingh und den Reichskirchenminister betr. den Kirchenstreit und Möglichkeiten seiner Liquidation, D. Marahrens (Hannover) an Generalsuperintendent i.R. D. Zoellner betr. Zusammenarbeit zwischen Vorläufiger Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche und dem Reichskirchenausschuss, Superintendent Müller (Müncheln, Bez. Halle/S.), Prof. Kurt Deißner (Greifswald), Pfr. E. Schneider (Neukirchen), Notar Dr. Holstein (Berlin), Richard Hueck (Lüdenscheid) an Präses Koch betr. Stellung der Reichssynode zu den Kirchenausschüssen, diverse weitere Schreiben betr. Frage der Legitimierung des Reichskirchenausschusses, 12.12.1935 - 12.02.1937; Wer leitet die Kirche? Auszüge aus dem Berliner Tageblatt, Nr. 602, (3 Ex.), o.D.; Eingabe an den Bruderrat der Westfälischen Bekenntnissynode (z. Hd. Pfr. Lücking), gez. Pfr. Niedermeier (Bochum) u.a., o.D.; Aufgabe der Kirchenausschüsse nach der Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche, gez. D. Zoellner, 24.01.1936; Thesen des Kasseler Ausschusses vom 02. und 03.02.1936; Beschluss der 4. Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Bad Oeynhausen vom 17. und 22.02.1936 (diverse Anlagen); Ansprache von Generalsuperintendent D. Zoellner bei einer Gemeindefeier in Recklinghausen am 29.11.1936; Bericht über eine Verhandlung zwischen Mitgliedern des Reichskirchenausschusses, LKA und der Vorläufigen Leitung in Dortmund am 29./30.12.1936, (überreicht durch Stallmann); Schreiben des Reichskirchenausschusses (gez. Zoellner) an den Reichminister für kirchliche Angelegenheiten, Berlin, (3 Ex.), 12.02.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:26 MEZ
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